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Nordkorea will Präsenz der Vereinten Nationen im Land reduzieren

Die Vereinten Nationen sollen nach dem Willen Nordkoreas ihre Präsenz in dem kommunistischen Land verringern. Dies gab ein Uno-Sprecher am Donnerstag (Ortszeit) in New York bekannt.
Fruchtlose Auslandshilfe: Nordkoreas Diktator Kim Jong Un kritisiert die Erfolglosigkeit von Uno-Hilfsprogrammen für sein Land und will die Präsenz der Uno in seinem Land reduzieren. (Bild: KEYSTONE/EPA SPUTNIK POOL/ALEXEI NIKOLSKY / SPUTNIK / KREMLIN PO)

Fruchtlose Auslandshilfe: Nordkoreas Diktator Kim Jong Un kritisiert die Erfolglosigkeit von Uno-Hilfsprogrammen für sein Land und will die Präsenz der Uno in seinem Land reduzieren. (Bild: KEYSTONE/EPA SPUTNIK POOL/ALEXEI NIKOLSKY / SPUTNIK / KREMLIN PO)

(sda/afp)

Der Uno-Vertreter warnte jedoch zugleich vor den Folgen eines solchen Schrittes. «Die Aufrechterhaltung der aktuellen Kapazitäten ist zwingend notwendig, um eine stabile Unterstützung der Vereinten Nationen für lebenswichtige Programme zur Versorgung (der Bevölkerung) mit Wasser und Nahrung zu garantieren.»

Die Forderung nach einer Reduzierung der Uno-Präsenz wurde von Nordkorea den Angaben zufolge im vergangenen Monat in einem offiziellen Schreiben erhoben. Als Frist wird darin Ende dieses Jahres genannt. Derzeit werde über die Forderung verhandelt, sagte der Sprecher weiter.

Erfolglose Hilfe der Uno

In dem kommunistischen Land sind mehrere dutzend Uno-Mitarbeiter aktiv; sie arbeiten unter anderem für das Welternährungsprogramm (WFP) und das Uno-Kinderhilfswerk (Unicef). «Man muss daran erinnern, dass die Uno und internationale Nichtregierungsorganisationen im Jahr 2018 humanitäre Hilfe für zwei Millionen Menschen geleistet haben», unterstrich der Sprecher angesichts der Forderung aus Pjöngjang.

Die nordkoreanische Führung um Diktator Kim Jong Un hat in der Vergangenheit schon mehrmals kritisiert, dass die internationalen Hilfsorganisationen ihre Versprechen nicht halten würden. In dem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Schreiben aus Pjöngjang an die Uno heisst es dazu nun: «Die von der Uno unterstützten Programme haben keine zählbaren Erfolge erbracht.» Grund dafür sei, dass «die Hilfe von feindlichen Kräften politisiert wird».

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