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Nur wenige Razzien bei Einwanderer-Familien gemeldet

Die US-Behörden haben in kleinem Rahmen mit Razzien zur Ausweisung von Einwanderern ohne Aufenthaltsgenehmigung begonnen. Am Sonntagabend lagen nur wenig Berichte über Aktionen vor.
Eine lokale Haftanstalt in der Innenstadt von Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien. (Bild: KEYSTONE/EPA/ETIENNE LAURENT)

Eine lokale Haftanstalt in der Innenstadt von Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien. (Bild: KEYSTONE/EPA/ETIENNE LAURENT)

(sda/reu)

Zuständig ist die Einwanderungs- und Zollbehörde ICE. In New York City habe es drei Einsätze der ICE am Samstag gegeben, am Sonntag keine, sagte etwa der Bürgermeister der Metropole, Bill de Blasio. Weder die Hilfsorganisation American Immigration Council noch die in Miami ansässige Immigrant Coalition meldeten Verhaftungen.

Ab dem Wochenende wollten die US-Behörden nach Angaben von Präsident Donald Trump mit Festnahmen von Einwanderern in zehn Städten beginnen. In Medienberichten war von mindestens 2000 Einwanderer-Familien als Ziel der Razzien die Rede.

Trump verfolgt seit Beginn seiner Präsidentschaft eine harte Einwanderungspolitik. Er hofft, damit bei der Präsidentenwahl 2020 punkten zu können, auch wenn sein Kurs umstritten ist. Das gilt auch für die jüngste Aktion. Mehrere Bürgermeister von Städten, in denen es voraussichtlich Razzien geben wird, haben angekündigt, nicht mit der ICE zu kooperieren.

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