Coronavirus

Österreich will Milliardenausgleich bei Schliessung von Skigebieten

Österreich pocht auf Kompensationszahlungen, sollte die EU-Kommission einen europaweiten Verzicht auf Skiurlaub empfehlen. Für eine Schliessung von Skigebieten bis zum 10. Januar setzt sich etwa die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ein.

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Der österreichische Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) fordert von der Europäischen Union finanzielle Kompensationen, falls die EU entscheiden sollte, Skigebiete wegen der Corona-Pandemie bis zum 10. Januar zu schliessen.

Der österreichische Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) fordert von der Europäischen Union finanzielle Kompensationen, falls die EU entscheiden sollte, Skigebiete wegen der Corona-Pandemie bis zum 10. Januar zu schliessen.

KEYSTONE/APA/APA/ROLAND SCHLAGER
(sda/reuters)

«Der aktuelle Vorschlag bedeutet für Österreich empfindliche wirtschaftliche Einbussen», sagte der österreichische Finanzminister Gernot Blümel der Zeitung «Welt». «Ausgehend vom Umsatzersatz, wie er bei uns bereits in Auszahlung ist, sind das zwei Milliarden Euro.

Wenn die EU eine Vorgabe macht, dass die Skigebiete geschlossen bleiben müssen, erwarten wir uns Kompensationszahlungen. Das kann entweder eine Reduktion des österreichischen Mitgliedsbeitrages um diesen Betrag oder mehr Geld aus dem Wiederaufbaufonds sein.»