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Österreichs Parlament stürzt Regierung von Kanzler Sebastian Kurz

Die Kanzlerschaft von Sebastian Kurz ist nach knapp anderthalb Jahren beendet. Dem 32-jährigen Chef der konservativen ÖVP und seiner Regierung wurde vom Parlament das Vertrauen entzogen. Es wird voraussichtlich im September Neuwahlen geben.
Die «Ibiza-Affäre» kostet nun auch ihn das Amt: Das österreichische Parlament hat Bundeskanzler Sebastian Kurz das Vertrauen entzogen. Es wird Neuwahlen geben. (Bild: KEYSTONE/EPA/ALEX HALADA)

Die «Ibiza-Affäre» kostet nun auch ihn das Amt: Das österreichische Parlament hat Bundeskanzler Sebastian Kurz das Vertrauen entzogen. Es wird Neuwahlen geben. (Bild: KEYSTONE/EPA/ALEX HALADA)

(sda/apa/dpa/afp)

Mit den Stimmen des bisherigen Regierungspartners FPÖ und der SPÖ fand der Misstrauensantrag eine deutliche Mehrheit. Nun muss der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen Kanzler Kurz beziehungsweise die gesamte Regierung des Amtes entheben.

Bis zu den Neuwahlen soll ein Expertenkabinett die Arbeit übernehmen. Die Regierung Kurz stürzte über die Veröffentlichung des skandalösen «Ibiza-Videos», aufgrund dessen Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache zurücktrat. Die rechtskonservative ÖVP-FPÖ-Regierung zerbrach.

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