Palme-Sohn glaubt an Erkenntnisse der Ermittler

Der Sohn des vor 34 Jahren ermordeten schwedischen Regierungschefs Olof Palme hat Verständnis für die Einstellung der Ermittlungen gezeigt. Zugleich stellte sich Mårten Palme am Mittwoch im schwedischen Radio hinter die Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft, die den inzwischen verstorbenen Stig Engström als mutmasslichen Mörder benannte. «Ich glaube auch, dass Engström der Schuldige ist. Aber leider gibt es keinen richtig abschliessenden Beweis, damit man mit hundertprozentiger Sicherheit sagen kann, dass er es gewesen ist.»

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Eine Frau schaut die Pressekonferenz von Krister Peterson, Chefankläger im Fall der Ermordung des ehemaligen schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme. Foto: Daniel Stiller/Bildbyran via ZUMA Press/dpa

Eine Frau schaut die Pressekonferenz von Krister Peterson, Chefankläger im Fall der Ermordung des ehemaligen schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme. Foto: Daniel Stiller/Bildbyran via ZUMA Press/dpa

Keystone/Bildbyran via ZUMA Press/Daniel Stiller
(sda/dpa)

Palme war am 28. Februar 1986 auf dem Heimweg aus einem Kino in Stockholm auf offener Strasse erschossen worden. Seine Frau überlebte die Tat leicht verletzt. Sein Sohn Mårten und dessen damalige Verlobte waren mit den beiden im Kino. Die Staatsanwaltschaft hatte Engström am Mittwoch als mutmasslichen Täter ausgemacht. Weil dieser jedoch bereits vor 20 Jahren starb, kann keine Anklage mehr erhoben werden. Die Ermittlungen werden deshalb eingestellt.