Paris verzichtet wegen Corona-Krise auf Militärparade am 14. Juli

Frankreich verzichtet wegen der Corona-Krise auf die traditionelle Militärparade am Nationalfeiertag 14. Juli. Stattdessen solle es auf der Place de la Concorde im Herzen von Paris eine militärische Feier mit mehreren Tausend Menschen geben, bei der auch Krankenhaus- und Pflegekräfte für ihre Arbeit während der Covid-19-Pandemie gewürdigt werden sollen. Das teilte der Élyséepalast am Donnerstag mit.

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ARCHIV - Der französische Präsident Emmanuel Macron (M) wird in einem Militärfahrzeug bei einer Parade über die Champs-Elysees in Paris gefahren. Frankreich verzichtet wegen der Corona-Krise auf die traditionelle Militärparade am Nationalfeiertag 14. Juli. Foto: Michel Euler/Pool AP/dpa

ARCHIV - Der französische Präsident Emmanuel Macron (M) wird in einem Militärfahrzeug bei einer Parade über die Champs-Elysees in Paris gefahren. Frankreich verzichtet wegen der Corona-Krise auf die traditionelle Militärparade am Nationalfeiertag 14. Juli. Foto: Michel Euler/Pool AP/dpa

Keystone/Pool AP/Michel Euler
(sda/dpa)

Frankreich ist stark von der Pandemie betroffen, es starben mehr als 29 000 Menschen. Im Land gibt es immer noch Beschränkungen.

Frankreich erinnert am 14. Juli an den Sturm auf die Bastille im Jahr 1789, der als symbolischer Beginn der Französischen Revolution angesehen wird. Seit 1980 ist der Vorzeigeboulevard Champs-Élysées Schauplatz der Parade.