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Patrick Shanahan wird neuer Verteidigungsminister der USA

US-Präsident Donald Trump will den abtretenden Verteidigungsminister James Mattis früher als geplant ersetzen. Übernehmen soll nun bereits am 1. Januar Mattis' bisheriger Stellvertreter Patrick Shanahan.
Patrick Shanahan soll neuer Verteidigungsminister der USA werden. Dies gab US-Präsident Donald Trump am Sonntag über Twitter bekannt. (Bild: KEYSTONE/AP/MANUEL BALCE CENETA)
US-Präsident Donald Trump hat Patrick Shanahan (rechts) per 1. Januar zum neuen Verteidigungsminister ernannt. (Bild: KEYSTONE/AP/EVAN VUCCI)
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Patrick Shanahan wird neuer Verteidigungsminister der USA

(sda/afp/dpa)

Er mache den «sehr talentierten Vize-Verteidigungsminister» Shanahan ab dem 1. Januar zum amtierenden Verteidigungsminister, teilte Trump am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Mattis hatte am Donnerstag für Ende Februar seinen Rücktritt angekündigt.

Mattis tat dies kurz nach Trumps umstrittener Entscheidung für einen Truppenabzug der USA aus Syrien. Am Vortag hatte Trump überraschend den Abzug aller 2000 US-Soldaten verkündet.

Auch Brett McGurk geht

Dies stiess nicht nur bei Verbündeten der USA im Kampf gegen den IS auf Unverständnis. Am Sonntag kritisierte Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron den Schritt und mahnte: «Ein Verbündeter ist es sich schuldig, verlässlich zu sein.» Auch in den USA ist Trumps Entscheid höchst umstritten.

Wegen seiner Ablehnung eines schnellen vollständigen US-Abzugs aus Syrien gibt auch der US-Sondergesandte für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Brett McGurk, seinen Posten vorzeitig auf. Statt im Februar scheide er bereits am 31. Dezember aus dem Amt, teilte das Aussenministerium in Washington mit.

Trump äusserte sich verächtlich über diesen Rücktritt. McGurk war noch von Obama eingesetzt worden. Trump kommentierte, die «Fake-News»-Medien machten eine grosse Sache aus diesem «nichtigen Ereignis». Er kenne McGurk nicht einmal. Führende Akteure der damaligen Obama-Regierung werteten es als Armutszeugnis, dass Trump seinen bedeutenden Sondergesandten nicht kenne.

IS «weitgehend besiegt»

Der Präsident beklagte sich auch bitterlich über die Kritik an seiner Syrien-Entscheidung. Andere wären für einen solchen Beschluss als Helden gefeiert worden, schrieb er. Er dagegen werde von den Medien schwer dafür gerügt.

Zugleich änderte Trump nach der Kritikwelle seine Wortwahl zum IS und schrieb nun, der IS sei «weitgehend» besiegt. Andere Länder in der Region, darunter die Türkei, könnten nun problemlos mit dem fertig werden, was noch von der Terrororganisation übrig sei. Zuvor hatte Trump mehrfach erklärt, der IS sei in Syrien komplett besiegt.

Trump mühte sich, den Eindruck zu zerstreuen, der Entschluss komme überstürzt, unüberlegt und unvorbereitet. Am Sonntag schrieb er auf Twitter, er habe soeben mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan über den «langsamen und hoch koordinierten» Abzug von US-Soldaten aus Syrien gesprochen.

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