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Philippinen wollen «Jeepneys» auf Elektro umrüsten

Mit einem Programm für die Umrüstung der landestypischen «Jeepneys» zu Elektroautos wollen die Philippinen in den Grossstädten für bessere Luft sorgen.
Die Sammel-Taxis gehören in Städten wie Manila zu den Grundsäulen des öffentlichen Nahverkehrs. (Bild: KEYSTONE/EPA/ROLEX DELA PENA)

Die Sammel-Taxis gehören in Städten wie Manila zu den Grundsäulen des öffentlichen Nahverkehrs. (Bild: KEYSTONE/EPA/ROLEX DELA PENA)

(sda/dpa)

Die Regierung von Präsident Rodrigo Duterte verspricht den Fahrern der umgebauten Militär-Jeeps grosszügige Kredite, wenn sie auf E-"Jeepneys» umsteigen. Die etwa 240'000 Sammel-Taxis gehören in Städten wie Manila zu den Grundsäulen des öffentlichen Nahverkehrs. Allerdings tragen sie mit ihren Dieselmotoren erheblich zur Luftverschmutzung bei.

Plan ist, alle Autos, die älter als 15 Jahre sind, aus dem Verkehr zu ziehen. Künftig sollen E-"Jeepneys» durch die Stadt rollen oder zumindest Busse, die die Umwelt weniger belasten als die Jeeps. Allerdings kommt das Vorhaben bislang nur mühsam voran. Trotz der Kredithilfen sind Elektroautos für die meisten Fahrer viel zu teuer.

Die «Jeepneys» gelten auf den Philippinen als eine Art Nationalsymbol. Die ersten Modelle wurden aus Jeeps gebaut, die die US-Soldaten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr mit nach Hause nehmen wollten.

Die Autos sind meist mit bunten Bildern und Sprüchen verziert. In dem Inselstaat mit mehr als 106 Millionen Einwohnern, dem einzigen katholischen Land in Südostasien, sind christliche Symbole besonders beliebt.

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