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Proteste gegen brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro

In mehreren Städten in Brasilien haben Zehntausende Menschen gegen den rechtsgerichteten Präsidentschaftskandidaten Jair Bolsonaro demonstriert, unter anderen in Rio de Janeiro und São Paulo. Auch in New York, Dublin, Paris, Budapest und Beirut gab es Demonstrationen.
In Brasilien sind am Samstag (Ortszeit) in zahlreichen Städten tausende Menschen gegen den Präsidentschaftskandidaten Jair Bolsonaro auf die Strasse gegangen. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/MARCELO CHELLO)

In Brasilien sind am Samstag (Ortszeit) in zahlreichen Städten tausende Menschen gegen den Präsidentschaftskandidaten Jair Bolsonaro auf die Strasse gegangen. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/MARCELO CHELLO)

(sda/reu/dpa)

«Entweder wir schliessen uns jetzt zusammen und kämpfen oder wir werden später zusammen trauern», sagte Ludimilla Teixeira, die den Protestzug in Rio de Janeiro mitorganisiert hatte. «Wir dürfen nicht erlauben, dass Faschismus in Brasilien voranschreitet.»

Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich mindestens eine halbe Million Menschen an den Protestzügen. Die Polizei nannte keine Zahlen.

Gegner kritisieren den Rechtspopulisten Bolsonaro wegen rassistischer, frauenfeindlicher und homophober Äusserungen. So soll warnte er auch schon davor, Frauen als Arbeitskräfte anzustellen, weil sie schwanger werden könnten. Auch die Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen versuchte er schon zu verteidigen.

Vor einigen Wochen war Bolsonaro bei einem Messerangriff schwer verletzt worden. Am Wochenende nahm er seinen Wahlkampf wieder auf, nachdem er das Spital verlassen hatte. Er gilt als Favorit für die erste Runde der Präsidentenwahl am 7. Oktober.

Der frühere Armeeoffizier, der offen seine Bewunderung für die 1985 beendete Militärdiktatur geäussert hat, hat als Abgeordneter mit seiner unverblümten Rhetorik und einer harten Haltung zur Verbrechensbekämpfung viele Anhänger gewonnen.

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