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Recep Tayyip Erdogan als türkischer Staatspräsident vereidigt

Zwei Wochen nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in der Türkei hat der alte und neue Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan seinen Amtseid abgelegt und ist auf dem Höhepunkt seiner Macht angekommen.
Der alte und neue türkische Staatspräsident Erdogan hat seinen Amtseid abgelegt. Die Vereidigung im Parlament in Ankara besiegelte den Umbau des Staates von einem parlamentarischen in ein Präsidialsystem. (Bild: KEYSTONE/AP/LEFTERIS PITARAKIS)

Der alte und neue türkische Staatspräsident Erdogan hat seinen Amtseid abgelegt. Die Vereidigung im Parlament in Ankara besiegelte den Umbau des Staates von einem parlamentarischen in ein Präsidialsystem. (Bild: KEYSTONE/AP/LEFTERIS PITARAKIS)

(sda/dpa)

Erdogan, der die Geschicke der Türkei bereits fast 16 Jahre lang bestimmt, ist nun nicht mehr nur Staats-, sondern auch Regierungschef. Die Vereidigung im Parlament in Ankara am Montagnachmittag besiegelte den Umbau des Staates von einem parlamentarischen in ein Präsidialsystem. Darauf hatte Erdogan jahrelang hingearbeitet.

Während der kurzen Zeremonie sagte Erdogan, er schwöre, dem Rechtsstaat gegenüber loyal zu bleiben, die demokratische und säkulare Republik zu schützen und sein Amt unparteiisch auszuüben. Er werde nicht abweichen von dem «Ideal, wonach jedermann im Land grundlegende Freiheiten und Menschenrechte» geniesse. Noch am Abend will Erdogan sein neues Kabinett vorstellen.

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