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Regierungstreue Kämpfer bei Angriff Israels in Syrien getötet

Israel hat sein Vorgehen gegen militärische Aktivitäten des Iran in Syrien fortgesetzt. Ein mutmasslich israelischer Raketenangriff auf ein Gebiet nahe Damaskus tötete am Dienstagabend 15 regierungstreue Kämpfer aus dem Ausland getötet, darunter acht Iraner.
Die staatliche Nachrichtenagentur veröffentlichte dieses Foto einer brennenden Militäreinrichtung in Kisweh südlich von Damaskus. (Bild: KEYSTONE/AP SANA)

Die staatliche Nachrichtenagentur veröffentlichte dieses Foto einer brennenden Militäreinrichtung in Kisweh südlich von Damaskus. (Bild: KEYSTONE/AP SANA)

(sda/afp)

Israel hat sein Vorgehen gegen militärische Aktivitäten des Iran in Syrien fortgesetzt. Ein mutmasslich israelischer Raketenangriff auf ein Gebiet nahe Damaskus tötete am Dienstagabend 15 regierungstreue Kämpfer aus dem Ausland getötet, darunter acht Iraner.

Die getöteten Kämpfer gehörten den iranischen Revolutionsgarden oder pro-iranischen schiitischen Milizen an, sagte der Chef der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR), Rami Abdel Rahman, der Nachrichtenagentur AFP. Der Angriff habe auf ein Waffendepot abgezielt, das in den Händen der Revolutionsgarden gewesen sei.

Die in Grossbritannien ansässige Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen von einem Netzwerk von Aktivisten vor Ort. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete, die Armee habe zwei israelische Raketen bei Damaskus abgefangen. Zuvor hatte Sana von Explosionen berichtet. Das Staatsfernsehen zeigte Bilder von Bränden in der Gegend, in der die Angriffe erfolgt waren.

Zwei Zivilisten hätten im Zusammenhang mit dem "israelischen Angriff" ihr Leben verloren, meldete Sana unter Verweis auf Mediziner. Weitere Angaben zum Vorfall machte das Staatsfernsehen jedoch nicht.

Israel flog in den vergangenen Jahren dutzende Angriffe auf Ziele in Syrien. Meist richteten diese sich gegen Waffenkonvois für die libanesische Hisbollah-Miliz, aber auch gegen iranische Stützpunkte. In der Regel bekennt sich Israel nicht zu den Angriffen.

Alarmbereitschaft auf den Golanhöhen

Derweil wurde der von Israel besetzte Teil der Golanhöhen im Grenzgebiet zu Syrien in Alarmbereitschaft versetzt. Die israelische Armee wies die Behörden an, die Schutzbunker zu öffnen und in Bereitschaft zu versetzen. Die Anweisungen seien eine Folge von "irregulären Aktivitäten der iranischen Kräfte in Syrien".

Die Ankündigung wurde kurz vor der Rede des US-Präsidenten Donald Trump veröffentlicht, in der dieser den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran verkündete. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte die Entscheidung begrüsst. "Israel unterstützt voll die heute getroffene mutige Entscheidung von Präsident Trump, das katastrophale Abkommen zu verlassen", sagte Netanjahu in einer kurzen Fernsehansprache.

Syriens Regierung kritisierte den US-Ausstieg aus dem Iran-Abkommen scharf. Trumps Entscheidung beweise erneut die Maskerade der USA, erklärte das Aussenministerium in Damaskus laut Sana. Die USA hielten sich nicht an internationale Vereinbarungen, seien international isoliert und verstärkten die Spannungen in der Welt.

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