Russland ruft koreanische Halbinsel zur Zurückhaltung auf

Russland hat nach der Sprengung des südkoreanischen Verbindungsbüros in Nordkorea beide Seiten zur Zurückhaltung aufgerufen. Die Lage gebe Anlass zur Sorge, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge.

Drucken
Teilen
Militär-Wachposten von Nordkorea (hinten) und Südkorea (vorne) stehen an der Grenze der beiden Länder. Nordkorea hat die Zerstörung des innerkoreanischen Verbindungsbüros auf seinem Boden bestätigt. Das Verbindungsbüro diente als wichtiger Kommunikationskanal zwischen beiden Staaten. Foto: Ahn Young-Joon/AP/dpa

Militär-Wachposten von Nordkorea (hinten) und Südkorea (vorne) stehen an der Grenze der beiden Länder. Nordkorea hat die Zerstörung des innerkoreanischen Verbindungsbüros auf seinem Boden bestätigt. Das Verbindungsbüro diente als wichtiger Kommunikationskanal zwischen beiden Staaten. Foto: Ahn Young-Joon/AP/dpa

Keystone/AP/Ahn Young-Joon
(sda/dpa)

«Wir beobachten sehr genau, was auf der koreanischen Halbinsel passiert.» Derzeit sei aber nicht geplant, dass Kremlchef Wladimir Putin Kontakte «auf höchster Ebene» mit beiden Ländern haben werde.

Zuvor hatte Nordkorea das innerkoreanische Verbindungsbüro in der Grenzstadt Kaesong zerstört. Die Sprengung des Gebäudes am Dienstag in der grenznahen Stadt Kaesong sei im Zuge der Unterbrechung aller Kommunikationsverbindungen zwischen Süd- und Nordkorea erfolgt, berichteten die nordkoreanischen Staatsmedien.