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Russland-Untersuchungen: Trump fühlt sich «verraten»

US-Präsident Donald Trump hat die für ihn belastende Russland-Untersuchung des Sonderermittlers Robert Mueller scharf kritisiert. Er bezeichnete das Vorgehen gegen ihn als «Verrat».
«Es war wirklich Verrat»: US-Präsident Donald Trump zu den Russland-Ermittlungen. (Bild: KEYSTONE/AP/SUSAN WALSH)

«Es war wirklich Verrat»: US-Präsident Donald Trump zu den Russland-Ermittlungen. (Bild: KEYSTONE/AP/SUSAN WALSH)

(sda/dpa)

In einem Interview des ihm gewogenen US-Senders Fox News sagte er auf eine entsprechende Frage des besonders Trump-nahen Moderators Sean Hannity: «Es war Verrat. Es war wirklich Verrat.» Die US-Demokraten hätten versucht, sich für den Fall abzusichern, dass seine Rivalin Hillary Clinton die Präsidentenwahl im Jahr 2016 verliert.

Er wolle nun im Gegenzug geheime Gerichtsdokumente öffentlich machen, die er bislang zurückgehalten habe, um sich nicht dem Vorwurf der Justizbeeinflussung auszusetzen. Die Frage, ob er erwäge, die im Zuge der Mueller-Ermittlungen verurteilten Personen aus seinem Umfeld zu begnadigen, liess der Präsident unbeantwortet. Dazu wolle er sich derzeit nicht äussern, betonte Trump.

Die fast zwei Jahre dauernde Untersuchung des Sonderermittlers hatte keine ausreichenden Beweise für den Vorwurf ergeben, dass das Wahlkampflager Trumps gemeinsame Sache mit Russland gemacht habe. Ob es im Zuge der Entlassung von FBI-Chef James Comey zu einer strafbaren Beeinflussung der Justiz kam, lässt der Report Muellers offen. Trump spricht dagegen von «totaler Entlastung».

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