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Menschenrechts-Preis des EU-Parlaments geht an ukrainischen Regisseur

Der in Russland inhaftierte ukrainische Filmemacher Oleg Senzow erhält den diesjährigen Sacharow-Preis für Meinungsfreiheit des EU-Parlaments. Dies wurde am Donnerstag nach einer Sitzung der Fraktionschefs in Strassburg bekannt.
Das EU-Parlament hat am Donnerstag in Strassburg entschieden, den diesjährigen Sacharow-Preis für Meinungsfreiheit an den in Russland inhaftierte ukrainische Filmemacher Oleg Senzow zu vergeben. (Bild: KEYSTONE/AP/STR)

Das EU-Parlament hat am Donnerstag in Strassburg entschieden, den diesjährigen Sacharow-Preis für Meinungsfreiheit an den in Russland inhaftierte ukrainische Filmemacher Oleg Senzow zu vergeben. (Bild: KEYSTONE/AP/STR)

(sda/afp/dpa)

Senzow war von der Fraktion der christdemokratischen Europäischen Volkspartei (EVP) vorgeschlagen worden, der grössten Gruppe im EU-Parlament.

Der Filmemacher Senzow wurde 2015 wegen angeblich geplanter Terroranschläge auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim zu 20 Jahren Lagerhaft verurteilt. Die Entscheidung wurde international heftig kritisiert.

Anfang Oktober beendete Senzow einen knapp fünf Monate dauernden Hungerstreik. Damit hatte der Regisseur für die Freilassung aller ukrainischen politischen Gefangenen in Russland gekämpft - was ihm jedoch nicht gelang.

Das EU-Parlament verleiht den Sacharow-Preis seit 1988 jährlich und ehrt damit besonderes Engagement für Menschenrechte. Die mit 50'000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 12. Dezember verliehen.

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