Schlechtes Betragen: Emus bekommen in australischem Pub Hausverbot

In einem Pub im australischen Outback haben Emus wegen unmanierlichen Betragens Hausverbot bekommen.

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ARCHIV - Ein Emu beobachtet in seinem Aussengehege Zoobesucher. Foto: picture alliance / dpa

ARCHIV - Ein Emu beobachtet in seinem Aussengehege Zoobesucher. Foto: picture alliance / dpa

Keystone/dpa/Roland Weihrauch
(sda/dpa)

Die nur in Down Under beheimateten riesigen Laufvögel hätten gelernt, die Treppen zum Restaurant des Yaraka Hotels im Südwesten Queenslands hochzusteigen und sich dort hemmungslos und ungefragt auf den Tellern der Gäste bedient. Das Schlimmste aber sei, dass Emus nicht stubenrein seien, zitierte der Sender ABC Hotelbesitzer Chris Gimblett: «Das ist das grösste Problem, denn sie entleeren sich sehr häufig. Wir wollten einfach nicht, dass sie Stammgäste des Hotels werden.»

Deshalb hat Gimblett den Eingang zu seinem Pub jetzt mit einer stabilen Kordel gesichert - die menschlichen Gäste sollen diese «Emu-Barriere» hinter sich wieder verschliessen, wie auf einem Schild zu lesen ist. «Emus ist der Zutritt wegen schlechten Benehmens verboten.»

Die flugunfähigen Vögel, die über 40 Kilo schwer werden können, werden in der Gegend gezüchtet und gelten als Touristenattraktion. Das Yaraka Hotel liegt in einer winzigen Gemeinde rund 1000 Kilometer nordwestlich von Brisbane. Der Ort ist ein beliebter Zwischenstopp für Reisende, die ins riesige australische Outback unterwegs sind.