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Schweden plant Bankensteuer zur Finanzierung von Rüstungsausgaben

Schweden plant die Einführung einer Bankensteuer zur Finanzierung höherer Rüstungsausgaben. Die Kreditinstitute hätten zuletzt grosse Gewinne erzielt, sagte die schwedische Finanzministerin Magdalena Andersson am Samstag.
Die schwedische Finanzministerin Magdalena Andersson gab am Samstag die Einführung einer speziellen Bankensteuer an, damit das Land seine Ausgaben für Verteidigung erhöhen kann. (Archivbild mit BR Ueli Maurer) (Bild: KEYSTONE/EPA/MICHAEL REYNOLDS)

Die schwedische Finanzministerin Magdalena Andersson gab am Samstag die Einführung einer speziellen Bankensteuer an, damit das Land seine Ausgaben für Verteidigung erhöhen kann. (Archivbild mit BR Ueli Maurer) (Bild: KEYSTONE/EPA/MICHAEL REYNOLDS)

(sda/reu)

Zudem haben gerade die Grossbanken von der Senkung der Unternehmenssteuern in den vergangenen Jahren profitiert. Die Abgabe ab 2022 könnte der Staatskasse zusätzlich umgerechnet rund 500 Millionen Franken pro Jahr einbringen.

Der Bankensektor könne hohe Belastungen für eine Volkswirtschaft mit sich bringen, führte Andersson weiter aus. Daher sollte die Kreditwirtschaft auch mehr zum Gemeinwohl beitragen, sagte sie. Weitere Details zur der geplanten Sondersteuer nannte Andersson allerdings zunächst nicht.

Schweden will seine Rüstungsausgaben wegen der anhaltenden Spannungen mit Russland ab 2022 bis 2025 jährlich genau diesen Betrag erhöhen.

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