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«Sex and the City»-Star Nixon ist nach Vorwahl-Pleite «inspiriert»

In «Sex and the City» machte sie als Miranda als Anwältin Karriere, mit einer Politik-Karriere im «echten» Leben wird es dagegen vorerst nichts: Cynthia Nixon ist bei der Gouverneurs-Vorwahl in New York gescheitert.
Cynthia Nixon bei einer TV-Debatte Ende August: Die frühere «Sex and the City»-Schauspielerin ist in der Vorwahl um den Gouverneursposten des US-Bundesstaats New York ihrem Kontrahenten unterlegen. (Bild: KEYSTONE/EPA Newsday POOL/J. CONRAD WILLIAMS JR. / POOL)

Cynthia Nixon bei einer TV-Debatte Ende August: Die frühere «Sex and the City»-Schauspielerin ist in der Vorwahl um den Gouverneursposten des US-Bundesstaats New York ihrem Kontrahenten unterlegen. (Bild: KEYSTONE/EPA Newsday POOL/J. CONRAD WILLIAMS JR. / POOL)

(sda/dpa)

Die durch die Serie «Sex and the City» bekannte Schauspielerin Cynthia Nixon wird nicht Gouverneurin von New York.

Der frühere TV-Star unterlag bereits bei der Vorwahl der Demokraten am Donnerstag deutlich dem Amtsinhaber Andrew Cuomo, der US-Medienberichten zufolge rund zwei Drittel der Stimmen bekam. «Auch wenn wir uns dieses Ergebnis nicht erhofft hatten, bin ich nicht entmutigt. Ich bin inspiriert», twitterte Nixon.

Die 52-Jährige steht seit ihren Jugendjahren auf der Bühne oder vor der Kamera. Zum Weltstar wurde sie durch ihre Rolle als Karriere-Anwältin Miranda Hobbes in der Erfolgsserie «Sex and the City», die zwischen 1998 und 2004 ausgestrahlt wurde. Nixon lebt mit ihrer Ehefrau an der noblen New Yorker Upper West Side.

Experten hatten der Schauspielerin vorab keine grossen Chancen gegen den langjährigen New Yorker Gouverneur Cuomo eingeräumt. Der 60-Jährige, der sich für eine dritte Amtszeit bewirbt, gilt als beliebt und hat die Unterstützung grosser Geldgeber und Verbände. Er wird nun bei der Gouverneurswahl am 6. November gegen den republikanischen Herausforderer Marc Molinaro antreten.

Polit-Neuling Nixon, die immer wieder gegen den «korrupten Konzern-Demokraten» Cuomo gewettert hatte, zeigt sich mit ihrer Kampagne dennoch zufrieden. «Wir haben die politische Landschaft in diesem Staat fundamental verändert.» Sie werde sich weiter für günstigere Mieten und gegen systematischen Rassismus einsetzen. «Dies ist erst der Anfang. Zusammen werden wir diesen Kampf gewinnen.»

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