Statuen und mumifizierte Löwenbabys in ägyptischer Totenstadt

Archäologen haben in der altägyptischen Totenstadt Sakkara südlich von Kairo eine Kammer mit wertvollen Statuen und mumifizierten Tieren entdeckt. Erste Untersuchungen deuteten darauf hin, dass unter den mumifizierten Tieren auch fünf Löwenbabys sind.

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In der altägyptischen Totenstadt Sakkara südlich von Kairo haben Archäologen eine Kammer mit wertvollen Statuen und mumifizierten Tieren entdeckt. (Bild: KEYSTONE/EPA/MOHAMED HOSSAM)
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Die Statuen, die Archäologen in einem Tempel der altägyptischen Katzengöttin Bastet fanden, stammen aus dem 7. Jahrhundert vor Christus. (Bild: KEYSTONE/AP/HAMADA ELRASAM)

In der altägyptischen Totenstadt Sakkara südlich von Kairo haben Archäologen eine Kammer mit wertvollen Statuen und mumifizierten Tieren entdeckt. (Bild: KEYSTONE/EPA/MOHAMED HOSSAM)

(sda/afp)

Das sagte Ägyptens Minister für Altertümer, Chaled El-Enani, am Samstag vor dem Tempel der Katzengöttin Bastet. Er bezeichnete den Fund als ein ganzes «Museum für sich selbst».

Entdeckt wurden dem Ministerium zufolge auch mumifizierte Katzen, Kobras, Krokodile und Skarabäus-Käfer. Überdies seien Dutzende hölzerne und bronzene Statuen geborgen worden, die altägyptische Gottheiten wie etwa Osiris und Anubis darstellten. Andere Statuen zeigten neben Katzen, einen Ibis und einen Falken sowie Mangusten. Der Fund stammt demnach aus dem 7. Jahrhundert vor Christus.

Die ägyptischen Behörden geben regelmässig spektakuläre Funde aus der Zeit der Pharaonen bekannt. Sie hoffen, damit den Tourismus weiter ankurbeln zu können, der durch die politische Instabilität und die Anschläge seit dem Umsturz von 2011 stark gelitten hat.