Stürme beeinträchtigen Thanksgiving-Reiseverkehr in den USA

Mehrere Stürme mit heftigen Schneefällen und orkanartigen Winden haben kurz vor Thanksgiving die USA heimgesucht - und den traditionell enorm hohen Reiseverkehr rings um den Feiertag massiv beeinträchtigt.

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Die Bewohner von Mankato in Minnesota müssen sich nach einem Schneesturm erst einmal den Zugang zu ihren Häusern freimachen. (Foto: Pat Christman/The Free Press via AP Keystone) (Bild: KEYSTONE/AP The Free Press/PAT CHRISTMAN)
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Reisende warten in New York auf ihre Züge. Überall in den USA wollen Menschen zum Thanksgiving-Fest zu ihren Familien reisen. Doch Stürme behindern den Verkehr, Flüge wurden gestrichen. (Foto: Seth Wenig/AP Keystone) (Bild: KEYSTONE/AP/SETH WENIG)
Schneestürme behindern den Verkehr zum Thanksgiving-Feiertag in den USA. Schätzungen zufolge wollten am Mittwoch rund 55 Millionen Menschen per Auto oder Flugzeug unterwegs sein. Zahlreichen Flüge mussten gestrichen werden. (Foto: Caltrans via AP Keystone) (Bild: KEYSTONE/AP Caltrans)
Passgiere am Flughafen von Chicago warten hoffnungsvoll auf ihre Flüge heim zu ihren Familien zum Thanksgiving-Fest. Doch Winterstürme haben zu einem Verkehrschaos geführt. (Foto: Tannen Maury/EPA Keystone) (Bild: KEYSTONE/EPA/TANNEN MAURY)

Die Bewohner von Mankato in Minnesota müssen sich nach einem Schneesturm erst einmal den Zugang zu ihren Häusern freimachen. (Foto: Pat Christman/The Free Press via AP Keystone) (Bild: KEYSTONE/AP The Free Press/PAT CHRISTMAN)

(sda/afp)

Zehntausende Menschen waren unter anderem in den Bundesstaaten Michigan, Ohio und Wisconsin am Mittwoch ohne Strom, vielerorts mussten Autobahnen geschlossen werden. Der nationale Wetterdienst sprach von «extrem aktiven Wetter über weiten Teilen der USA».

Thanksgiving ist die US-Variante des Erntedankfestes und wird immer am vierten Donnerstag im November gefeiert. Im ganzen Land kommen Familien zu einem Truthahn-Festmahl zusammen. Das öffentliche Leben steht an dem Feiertag still, nahezu jeder ist über das verlängerte Wochenende irgendwie auf dem Weg zu oder von einem Familientreffen.

55 Millionen Menschen unterwegs

Schätzungen zufolge wollten am Mittwoch 55 Millionen Menschen mit dem Auto oder per Flugzeug unterwegs sein, viele von ihnen wurden durch das schlechte Wetter behindert.

Allein am Flughafen von Denver wurden mehr als tausend Flüge gestrichen beziehungsweise waren verspätet. In den Bundesstaaten Oregon, Nevada und in Nordkalifornien wütete ein besonders gefährlicher Sturm - Meteorologen sprachen von einem «Bomben-Zyklon».

Am Lake Tahoe in Nevada wurden Windgeschwindigkeiten von 155 Kilometern pro Stunde gemessen. Dies sei der höchste Wert in der Region seit 1962, sagte ein Sprecher des Wetterdienstes. Die Behörden riefen die Einwohner auf, zu Hause zu bleiben und eventuelle Reisepläne zu streichen.