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Suche nach Vermissten nach Häuser-Einsturz in Marseille gestoppt

Zwei Tage nach dem Einsturz von drei baufälligen Wohnhäusern in Marseille haben die Rettungskräfte die Suche nach Vermissten vorübergehend eingestellt. Die Bergungsarbeiten wurden für etwa 24 Stunden unterbrochen, um zwei angrenzende Häuser abzureissen.
Kaum noch Hoffnung auf Überlebende: Nach dem Häusereinsturz in Marseille reissen Bauarbeiter vor weiteren Bergungsarbeiten zwei ebenfalls einsturzgefährdete Häuser ab. (Bild: KEYSTONE/AP/CLAUDE PARIS)

Kaum noch Hoffnung auf Überlebende: Nach dem Häusereinsturz in Marseille reissen Bauarbeiter vor weiteren Bergungsarbeiten zwei ebenfalls einsturzgefährdete Häuser ab. (Bild: KEYSTONE/AP/CLAUDE PARIS)

(sda/afp)

Die beiden Häuser sind einsturzgefährdet und sollen nun «Stück für Stück» von einem Bagger abgetragen werden, wie der Präfekt der Region, Pierre Dartout, am Mittwochabend mitteilte.

Die drei Häuser in der Nähe des Alten Hafens von Marseille waren am Montag nacheinander eingestürzt. Seitdem wurden sechs Leichen geborgen. Die Behörden gehen aber davon aus, dass bis zu acht Menschen unter den Trümmern verschüttet wurden. Es gibt kaum noch Hoffnung Überlebende zu finden.

Dartout sprach trotzdem von einer «schwierigen» Entscheidung. Die Suche wurde seinen Angaben zufolge bereits am Nachmittag eingestellt, weil «die Sicherheit der Feuerwehrleute nicht mehr gewährleistet werden konnte». Was zum Einsturz der Gebäude führte, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft derzeit noch unklar.

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