Thailändischer Soldat nach Amoklauf von Polizei erschossen

Der thailändische Soldat, der seit Samstag mindestens 21 Menschen getötet hatte, ist von der Polizei erschossen worden. Dies teilten die Behörden am Sonntag mit.

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(sda/afp)

Der Mann hatte sich über Nacht in einem Einkaufszentrum in der nordöstlich von Bangkok gelegenen Stadt Nakhon Ratchasima verschanzt. Am frühen Sonntagmorgen waren aus dem Gebäude heftige Schusswechsel zu hören, wie Augenzeugen berichteten.

Laut Polizeifunk wurden die Schüsse im Untergeschoss des von Sicherheitskräften umringten Einkaufszentrums abgegeben. Wieviele Menschen sich noch in dem Gebäude befanden, war unklar. Später gaben die Behörden den Tod eines Polizisten bekannt.

Polizisten umstellen das Einkaufszentrum «Terminal 21» im thailändischen Nakhon Ratchasima, in dem ein Soldat mindestens 17 Menschen getötet und mindestens 31 weitere verletzt hat. Zuvor hatte er in einer Kaserne drei Menschen umgebracht. Der Amokläufer wurde erschossen.
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Nach dem Amoklauf eines thailändischen Soldaten in einem Einkaufszentrum bringen Sicherheitskräfte eine verletzte Frau aus dem Gebäude.
Thailändische Sicherheitskräfte bringen Besucherinnen des Einkaufszentrums, in dem ein Amokläufer um sich geschossen hat, in Sicherheit.

Polizisten umstellen das Einkaufszentrum «Terminal 21» im thailändischen Nakhon Ratchasima, in dem ein Soldat mindestens 17 Menschen getötet und mindestens 31 weitere verletzt hat. Zuvor hatte er in einer Kaserne drei Menschen umgebracht. Der Amokläufer wurde erschossen.

KEYSTONE/AP/Sakchai Lalit

Der Angreifer hatte am Samstag laut Polizei zunächst in einer Kaserne drei Menschen getötet. Danach habe der Angreifer ein Armeefahrzeug und Waffen gestohlen und sei in die Innenstadt gefahren. Dort stürmte er das Einkaufszentrum «Terminal 21» und schoss um sich. Mindestens 31 Menschen wurden verletzt, vier davon schwer.

Armee und Polizei umstellten das Gebäude und brachten nach eigenen Angaben das Erdgeschoss unter ihre Kontrolle. Dutzende Menschen wurden aus dem Gebäudekomplex gerettet.Während der Tat veröffentlichte der mutmassliche Angreifer Fotos und Videos von sich selbst in Kampfausrüstung im Onlinedienst Facebook. Ein Facebook-Sprecher erklärte, die Konten des Mannes seien inzwischen gelöscht worden.