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Thronfolger Liechtensteins findet Monarchie weiterhin zeitgemäss

Erbprinz Alois Philipp Maria von und zu Liechtenstein, sieht die Monarchie nicht als Auslaufmodell. In Interviews mit der «Südostschweiz» und «Schweiz am Wochenende» sagte der Thronfolger Liechtensteins, die Monarchie habe gegenüber einer Republik auch Vorteile.
Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein (Mitte) verteidigt in Interviews die Monarchie als Staatsform. (Bild: KEYSTONE/PATRICK HUERLIMANN)

Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein (Mitte) verteidigt in Interviews die Monarchie als Staatsform. (Bild: KEYSTONE/PATRICK HUERLIMANN)

(sda)

Eine Monarchie als Staatsform bringe nämlich Stabilität, Kontinuität und eine langfristige politische Ausrichtung, weil das Staatsoberhaut nicht alle paar Jahre wiedergewählt werden müsse. Er brauche zudem seine Politik nicht auf die jeweils letzten Meinungsumfragen auszurichten.

Für ihn als Monarch sei es obendrein einfacher, eine neutrale, vermittelnde Rolle zwischen den Parteien einzunehmen und sich für Minderheiten einzusetzen, weil viele dieser Anliegen in einem Wahlprozess untergingen.

Auch unpopuläre Themen könne er rascher auf das politische Parkett bringen. Als Beispiele dafür führt der Thronfolger Liechtensteins etwa die Altersvorsorge und die Pflegefinanzierung an, die von der Politik immer gerne in die nächste Legislaturperiode verschoben werden würden. Auch die Neuausrichtung des Finanzplatzes nach der jüngsten Finanzkrise habe in der Monarchie einfacher eingeleitet werden können.

Rückhalt beim Souverän

Das Volk in seinem Land sei mit dieser Staatsform durchaus zufrieden. Schliesslich sei Liechtenstein eine Mischung aus Monarchie und direkter Demokratie, weil das Volk dem Fürsten in einer Volksabstimmung durch einfache Mehrheit das Misstrauen aussprechen oder sogar die Monarchie ganz abschaffen könne.

Der Rückhalt für diese Staatsform sei in Liechtenstein sogar sehr gross. Dies führt Erbprinz Alois nicht zuletzt darauf zurück, dass viele Menschen einer kurzfristigen Politik überdrüssig seien, die von parteipolitischen Entscheiden und Populismus geprägt sei. «In Zeiten des Umbruchs und Unsicherheiten suchen sie stabile Werte und langfristige Orientierung», betonte er.

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