Thunberg und Mitstreiterinnen fordern klare Klimamassnahmen der EU

Kurz vor dem EU-Gipfel zum Corona-Wiederaufbauplan haben Greta Thunberg und mehrere andere Klimaaktivistinnen die EU zu klaren Massnahmen gegen die drohende Klimakatastrophe aufgerufen.

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ARCHIV - Die Klimaschutzaktivistinnen Luisa Neubauer (l) und Greta Thunberg stehen zusammen im Hambacher Forst. Vor dem EU-Sondergipfel zum Aufbauprogramm in der Corona-Krise fordern Klimaaktivistin Neubauer und die Bewegung Fridays for Future die Staatengemeinschaft auf, viel mehr für den Klimaschutz zu tun. Foto: Oliver Berg/dpa

ARCHIV - Die Klimaschutzaktivistinnen Luisa Neubauer (l) und Greta Thunberg stehen zusammen im Hambacher Forst. Vor dem EU-Sondergipfel zum Aufbauprogramm in der Corona-Krise fordern Klimaaktivistin Neubauer und die Bewegung Fridays for Future die Staatengemeinschaft auf, viel mehr für den Klimaschutz zu tun. Foto: Oliver Berg/dpa

Keystone/dpa/Oliver Berg
(sda/dpa)

Die Europäische Union dürfe nicht länger so tun, als könne man die Klima- und Umweltkrise lösen, ohne sie als eigentliche Krise zu behandeln, erklärten die Schwedin Thunberg, die Deutsche Luisa Neubauer und die beiden belgischen Aktivistinnen der Bewegung Fridays for Future, Anuna de Wever und Adélaïde Charliér, in einem offenen Brief am Donnerstag. Das Schreiben hatten auch führende Klimaforscher sowie Prominente wie der Hollywood-Star Leonardo DiCaprio und die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai unterzeichnet.

Die EU-Staaten hätten sich im Pariser Weltklimaabkommen zu einer Führungsrolle beim Klimaschutz bekannt, erklärten die Aktivistinnen. Jetzt müssten die Versprechen auch eingehalten werden. Um noch eine Chance zu haben, die Klima- und Umweltkatastrophe abzuwenden, müssten dringend einige erste, entscheidende Schritte getätigt werden, darunter der sofortige Stopp jeglicher Investitionen in und Subventionen für fossile Brennstoffe und die Festlegung jährlicher, verbindlicher CO2-Budgets.