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Trotz Differenzen: China sieht «konstruktiven» Trump-Kim-Gipfel

Trotz der Uneinigkeit zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un: China bewertet das Gipfel-Treffen als «konstruktiv».
US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bei ihrem zweiten Treffen von Angesicht zu Angesicht Ende Januar in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. (Bild: KEYSTONE/AP/EVAN VUCCI)

US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bei ihrem zweiten Treffen von Angesicht zu Angesicht Ende Januar in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. (Bild: KEYSTONE/AP/EVAN VUCCI)

(sda/dpa)

Ungeachtet der Differenzen über das Ausmass der atomaren Abrüstung und der Aufhebung der Sanktionen, die den Gipfel vorzeitig hatten enden lassen, zeichnete Volkskongress-Sprecher Zhang Yesui am Montag auf einer Pressekonferenz in Peking ein positives Bild. Beide Seiten wollten schliesslich ihren Dialog fortsetzen, hob er hervor.

Der Atomkonflikt sei ein «sehr kompliziertes und heikles Problem», das nicht mit ein oder zwei Treffen gelöst werden könne, sagte Zhang Yesui. «Es wird Bodenwellen auf dem Weg geben.» Der Schlüssel sei aber, die richtige Richtung mit dem Ziel der atomaren Abrüstung und einer Friedenslösung auf der koreanischen Halbinsel zu halten. Beide Seiten sollten «guten Willen und Geduld» zeigen, sagte Zhang Yesui, der auch Vizeaussenminister ist und seit langem an den Verhandlungen mit Nordkorea über eine Lösung des Atomkonflikts mitwirkt.

Das zweite Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim endete am Donnerstag in Hanoi überraschend ohne Abschlusserklärung. Beide Seiten waren sich in der zentralen Frage des Abbaus des nordkoreanischen Atomwaffenarsenals und bei den Gegenleistungen der USA nicht nähergekommen.

Chinas Volkskongress beginnt am Dienstag seine Jahrestagung, die bis zum 15. März dauern wird, wie der Sprecher mitteilte. Den Auftakt macht Ministerpräsident Li Keqiang mit seinem Rechenschaftsbericht, in dem er ein niedrigeres Wachstum für die zweitgrösste Volkswirtschaft vorgeben dürfte. Im Vorjahr hatte Li «rund 6,5 Prozent» als Ziel für 2018 genannt, am Ende wurden 6,6 Prozent erreicht. Es war vor dem Hintergrund des Handelskrieges mit den USA das langsamste Wachstum seit fast drei Jahrzehnten.

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