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Trump rehabilitiert posthum schwarzen Boxweltmeister Jack Johnson

Donald Trump hat den rassistisch diskriminierten ersten schwarzen Boxweltmeister im Schwergewicht, Jack Johnson rehabilitiert - mehr als sieben Jahrzehnte nach dessen Tod.
Im Beisein verschiedener Prominenter hat US-Präsident Donald Trump den rassistisch diskriminierten Schwergewichtsboxer Jack Johnson posthum rehabilitiert. (Bild: KEYSTONE/EPA ABACA POOL/OLIVIER DOULIERY / POOL)

Im Beisein verschiedener Prominenter hat US-Präsident Donald Trump den rassistisch diskriminierten Schwergewichtsboxer Jack Johnson posthum rehabilitiert. (Bild: KEYSTONE/EPA ABACA POOL/OLIVIER DOULIERY / POOL)

(sda/afp)

Der US-Präsident erklärte am Donnerstag, der als "Riese von Galveston" bekannte Boxer sei zum Opfer einer Justiz geworden, die von vielen als "rassistisch motiviert" angesehen werde.

Trump unterzeichnete das entsprechende Dokument im Oval Office des Weissen Hauses in Anwesenheit des derzeitigen Schwergewicht-Champions Deontay Wilder, des ehemaligen dreimaligen Weltmeisters Lennox Lewis und des Filmschauspielers Sylvester Stallone, der in der "Rocky"-Serie einen Schwergewichtsboxer verkörpert. Auch Johnsons Grossnichte Linda Haywood nahm an der Zeremonie teil.

Der 1878 im texanischen Galveston geborene Johnson hatte den Weltmeistertitel von 1908 bis 1915 inne. Eine nur aus Weissen zusammengesetzte Jury befand ihn 1913 für schuldig, eine weisse Frau zu "unmoralischen Zwecken" von einem US-Bundesstaat in einen anderen gebracht zu haben.

Offiziell richtete sich das Gesetz gegen Prostitution. Im Fall des Star-Boxers wurde es aber nach übereinstimmender Meinung heutiger Experten angewandt, weil er ein Verhältnis mit einer weissen Frau hatte - ein solches Verhältnis war damals tabu.

Jackson floh nach Europa, nach seiner Rückkehr in die USA 1920 sass er ein Jahr im Gefängnis. Er starb im Jahr 1946 im Alter von 68 Jahren bei einem Verkehrsunfall.

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