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Trump richtet Militärkommando für den Weltraum im Pentagon ein

US-Präsident Donald Trump hat im Pentagon ein neues Militärkommando für den Weltraum eingerichtet. «SpaceCom stellt sicher, dass die Dominanz Amerikas im Weltraum nie bedroht wird», sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) bei einer Zeremonie im Weissen Haus.
Neues US-Führungskommando für den Weltraum: Dieser Schritt unterstreiche die Bedeutung des Weltalls für Amerikas nationale Sicherheit, sagte US-Präsident Donald Trump (Bildmitte hinten) am Donnerstag bei einer Zeremonie im Rosengarten des Weissen Hauses. (Bild: KEYSTONE/EPA/MICHAEL REYNOLDS)

Neues US-Führungskommando für den Weltraum: Dieser Schritt unterstreiche die Bedeutung des Weltalls für Amerikas nationale Sicherheit, sagte US-Präsident Donald Trump (Bildmitte hinten) am Donnerstag bei einer Zeremonie im Rosengarten des Weissen Hauses. (Bild: KEYSTONE/EPA/MICHAEL REYNOLDS)

(sda/afp/dpa)

Das neue Kommando, das unter anderem US-Satelliten vor feindlichen Angriffen schützen soll, steht unter Führung von Luftwaffengeneral John Raymond.

«Wenn es darum geht, Amerika zu verteidigen, reicht es nicht, nur eine amerikanische Präsenz im Weltraum zu haben», sagte Trump. «Wir müssen amerikanische Vorherrschaft im Weltall haben.» Die Feinde der USA könnten in der Umlaufbahn der Erde mit neuer Technologie Satelliten angreifen, die «entscheidend sind für unsere Einsätze auf dem Schlachtfeld und für unser Leben zu Hause», warnte Trump.

Neuer US-Armee-Zweig

Bald werde es auch eine «Space Force» als eigenständiger sechster Arm des US-Militärs geben, kündigte Trump zudem an. Er hatte die Idee der Weltraumstreitkräfte bereits vor längerer Zeit aufgebracht - sie stiess beim US-Verteidigungsministerium und im amerikanischen Parlament jedoch auf wenig Begeisterung. Ein neuer Zweig der US-Armee kann aber nur mit Zustimmung des Kongresses gebildet werden.

Trump hatte bereits 2017 Jahr angekündigt, Astronauten wieder zum Mond und später auch zum Mars schicken zu wollen. Die Raumfahrtbehörde Nasa arbeitet an Plänen, einen Aussenposten auf dem Mond einzurichten.

Die Nasa setzt seit dem Ende ihres Shuttle-Programms im Jahr 2011 auf Privatfirmen, um Fracht zur Internationalen Raumstation ISS zu transportieren. Trump will die ISS privatisieren, um mehr Geld für andere Nasa-Projekte, wie die Rückkehr zum Mond, zu haben.

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