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Trump über seine Frau: "Es geht ihr wirklich gut"

Nach längerer Abwesenheit in der Öffentlichkeit: US-Präsident Donald Trump hat Spekulationen über den Zustand seiner Frau Melania zu zerstreuen versucht. "Alles erfunden, es geht ihr wirklich gut", schrieb Trump am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst Twitter.
Zeigte sich nach einer Nierenoperation und mehrwöchiger Absenz wieder vor TV-Kameras: US-Präsidentengattin Melania Trump. (Bild: KEYSTONE/AP/ANDREW HARNIK)

Zeigte sich nach einer Nierenoperation und mehrwöchiger Absenz wieder vor TV-Kameras: US-Präsidentengattin Melania Trump. (Bild: KEYSTONE/AP/ANDREW HARNIK)

(sda/afp)

Zusammen mit der First Lady besuchte er wenig später die Katastrophenschutzbehörde Fema in Washington. Die First Lady hatte sich nach einer Nieren-OP im Mai mehr als drei Wochen lang nicht in der Öffentlichkeit gezeigt.

Melania Trump war nach Angaben des Weissen Hauses wegen einer "gutartigen" Erkrankung operiert worden und verbrachte danach fünf Tage im Krankenhaus. Da sie anschliessend lange nicht in die Öffentlichkeit zurückkehrte, wucherten die Spekulationen. Gerüchte besagten, sie sei nach New York zurückgezogen oder arbeite mit dem Sonderermittler Robert Mueller zusammen. Andere Beobachter spekulierten, das frühere Model erhole sich von einer heimlichen Schönheitsoperation.

"So unfair, so böse"

Die Medien seien "so unfair, so böse" zu seiner Frau gewesen, beschwerte sich nun der Präsident. Er zitierte Spekulationen über den "baldigen Tod", eine "Gesichtsoperation" oder den Auszug seiner Frau aus dem Weissen Haus.

In der vergangenen Woche hätten vier Journalisten seine Frau "vergnügt" im Weissen Haus auf dem Weg zu einer Sitzung gesehen, berichtete Trump. Doch habe keiner von ihnen darüber berichtet, denn dies hätte die Skandalgeschichten ins Wanken gebracht. "Gefälschte Nachrichten sind wirklich böse", empörte sich der Präsident. Entgegen seiner Darstellung hatten allerdings zwei Reporter durchaus über die Begegnung mit der First Lady berichtet.

Melania Trump war am vergangenen Montag erstmals seit ihrer OP wieder aus der Versenkung aufgetaucht. Gemeinsam mit ihrem Mann nahm sie an einem Empfang für Angehörige getöteter Soldaten teil. Der Termin fand allerdings unter Ausschluss der TV-Kameras statt. Die First Lady stellte anschliessend Fotos davon ins Internet.

Verzicht auf internationale Reisen

Am Mittwoch begleitete Melania Trump ihren Mann zur Fema, und die Fernsehkameras waren dabei. Der Präsident sagte bei diesem Auftritt, seine Frau habe eine "kleine raue Strecke" hinter sich, inzwischen gehe es ihr aber "grossartig". Die Menschen im Lande "lieben Dich", sagte er an seine Frau gewandt. Die First Lady ergriff selbst nicht das Wort.

Melania Trump wird den Präsidenten allerdings weder zum Gipfel von sieben Industriestaaten (G7) an diesem Wochenende in Kanada noch zu dessen Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am Dienstag in Singapur begleiten, wie eine Sprecherin der Präsidentengattin bereits am Wochenende mitgeteilt hatte.

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