Trump von finnischem Präsidenten Sauli Niinistö empfangen

Wenige Stunden vor seinem Gipfel mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin ist US-Präsident Donald Trump am Montagmorgen vom finnischen Präsidenten Sauli Niinistö empfangen worden.

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Der finnischen Präsident Sauli Niinistö hat Trump und First Lady Melania an seinem Wohnsitz begrüsst. (Bild: KEYSTONE/EPA COMPIC/KIMMO BRANDT)

Der finnischen Präsident Sauli Niinistö hat Trump und First Lady Melania an seinem Wohnsitz begrüsst. (Bild: KEYSTONE/EPA COMPIC/KIMMO BRANDT)

(sda/dpa)

Niinistö begrüsste Trump und First Lady Melania an seinem Wohnsitz. Trump bedankte sich bei ihm für die «fantastische Gastfreundschaft». Finnland sei ein «grossartiges Land».

Auf die Frage eines Journalisten nach seinem Treffen mit Putin sagte Trump, das Gespräch werde gut laufen.

Der Gipfel zwischen den Präsidenten der grössten Atommächte beginnt am Montagmittag (12.20 Uhr MESZ) im finnischen Präsidentenpalast. Der US-Präsident und der russische Präsident wollen über das angespannte Verhältnis zwischen ihren beiden Regierungen sprechen. Ausserdem soll es um internationale Konfliktherde wie die Ukraine oder Syrien gehen.

Überschattet wird das Treffen von neuen Erkenntnissen der Justiz in Washington, russische Geheimdienstmitarbeiter hätten vor der US-Präsidentenwahl 2016 die Computer der US-Demokraten und des Wahlkampflagers von Trump-Kontrahentin Hillary Clinton angegriffen. Trump hofft auf einen guten persönlichen Draht zu Putin, steht aber zuhause unter Druck, dem russischen Staatschef möglichst wenig entgegenzukommen.

Trump dämpft Erwartungen

Die amerikanische Seite stellt sich auf den Standpunkt, dass es sich beim Gespräch in Helsinki nicht um einen «Gipfel» handle, sondern nur um einen Gedankenaustausch zum Kennenlernen.
Renzo Ruf, Washington

McCain: Trumps Auftritt mit Putin historischer «Tiefpunkt»

Der Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin ist auf scharfe Kritik gestossen. US-Kongressmitglieder warfen Trump vor, er habe sich nicht mit klaren Worten gegen die Einmischung Russlands in die Wahlen verwahrt.