Trumps Gesundheitszustand: Weisses Haus verspricht Transparenz

Nach widersprüchlichen Angaben zum Gesundheitszustand von US-Präsident Donald Trump hat das Weisse Haus Transparenz zugesagt.

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Ein Mann schwenkt eine Fahne während einer Kundgebung zur Unterstützung des US-Präsidenten Trump. Foto: Ringo Chiu/ZUMA Wire/dpa

Ein Mann schwenkt eine Fahne während einer Kundgebung zur Unterstützung des US-Präsidenten Trump. Foto: Ringo Chiu/ZUMA Wire/dpa

Keystone/ZUMA Wire/Ringo Chiu
(sda/dpa)

«Das ist eine dynamische Lage, wie Sie wissen. Wir bemühen uns, so transparent wie möglich für die amerikanische Öffentlichkeit zu sein», sagte Sprecherin Alyssa Farah am Sonntag dem Sender Fox News.

Trump wird seit Freitagabend wegen einer Corona-Infektion im Militärkrankenhaus Walter Reed in Bethesda nördlich von Washington behandelt. Trumps Leibarzt Sean Conley und sein Ärzteteam hatten am Samstag vor Journalisten ein rosiges Bild vom Zustand des 74-Jährigen gezeichnet. Wenige Minuten nach der Pressekonferenz erfuhren Reporter von einer anonymen Quelle, dass die Werte des Präsidenten in den vergangenen 24 Stunden «sehr besorgniserregend» gewesen seien und die nächsten 48 Stunden entscheidend sein würden. Später wurde als Quelle dieser Aussagen Trumps Stabschef Mark Meadows identifiziert.

Farah sagte am Sonntag, das Weisse Haus habe die Informationen der Ärzte ergänzen wollen, damit die Öffentlichkeit alle Fakten kenne. Conley habe am Samstag ein «akkurates Update» zu Trumps Zustand gegeben. Meadows' Aussagen hätten widergespiegelt, dass die Lage am Freitag «etwas besorgniserregender» gewesen sei, sagte Farah. «Wir wissen, dass er noch nicht über den Berg ist, aber wir sind sehr zuversichtlich, dass sich sein Zustand verbessert.»