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Uno-Vermittler will keinen Zeitrahmen für neue syrische Verfassung

Der Uno-Syrienbeauftragte will beim ersten Treffen des vereinbarten Verfassungsausschusses für Syrien in Genf Ende Oktober keine Zielvorgaben machen. «Ob es ein Erfolg ist, lässt sich erst nach dem Abschluss sagen», sagte Geir Pederson am Mittwoch in Genf.
Will keinen Zeitrahmen für eine neue syrische Verfassung: der Uno-Syrienbeauftragte Geir Pederson in Genf. (Bild: Keystone/EPA KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Will keinen Zeitrahmen für eine neue syrische Verfassung: der Uno-Syrienbeauftragte Geir Pederson in Genf. (Bild: Keystone/EPA KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

(sda/dpa)

Auch für die Fertigstellung einer neuen Verfassung gebe es bislang keinen Zeitrahmen.

Der gesamte Ausschuss mit 150 Mitgliedern werde für einige Tage, nicht Wochen zusammenkommen, sagte Pedersen. Die Formulierung von Verfassungsparagrafen werde dann in einem kleineren Ausschuss von 45 Mitgliedern fortgesetzt. Nach Angaben Pedersens werden die Bemühungen verstärkt, eine landesweite Feuerpause zu erreichen.

Der Syrienkrieg, in dem viele ausländische Mächte mitmischen, hatte im März 2011 begonnen. Seither wurden mehr als 400'000 Menschen getötet und Millionen Menschen vertrieben. Weite Teile Syriens wurden zerstört.

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