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US-Grenzschutz reisst Mauer-Prototypen bei San Diego ab

Der US-Grenzschutz hat mit dem Abbau der umstrittenen Prototypen für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko begonnen. Die Tests an den acht Mauer-Modellen in der Nähe von San Diego im Bundesstaat Kalifornien sind abgeschlossen.
Die Testphase für die Prototypen für die umstrittene Mauer zu Mexiko ist zu Ende. Die insgesamt acht Modelle werden nun abgerissen. (Bild: KEYSTONE/AP/MOISES CASTILLO)

Die Testphase für die Prototypen für die umstrittene Mauer zu Mexiko ist zu Ende. Die insgesamt acht Modelle werden nun abgerissen. (Bild: KEYSTONE/AP/MOISES CASTILLO)

(sda/dpa)

Dies erklärte ein Sprecher der Grenzschutzbehörde CBP am Mittwoch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Der Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko war ein zentrales Wahlkampfversprechen von US-Präsident Donald Trump. Trump hatte am 15. Februar einen Nationalen Notstand erklärt, um die von ihm angestrebte Mauer ohne parlamentarische Zustimmung finanzieren zu können.

Der Bau der Prototypen sei eine verantwortungsvolle Investition von Steuergeldern gewesen, da so zusätzliche Gestaltungsmerkmale für eine Grenzmauer untersucht werden konnten, so der CBP-Sprecher. Die Modelle werden nun abgerissen, da an der gleichen Stelle die Erneuerung des bereits vorhanden Grenzzauns zwischen den USA und Mexiko verlaufen werde, so der Sprecher. Laut CBP ist es günstiger, die Modelle abzureissen, als diese in den Bau des Grenzzauns zu integrieren, da die Prototypen alle ein unterschiedliches Design und Fundament haben.

Die US-Regierung unter Präsident Trump hatte die Mauer-Prototypen 2017 bauen lassen, im März 2018 besuchte Trump die Mauer-Modelle. Diese standen bis jetzt in der Gemeinde Otay Mesa, die direkt gegenüber der mexikanischen Grenzstadt Tijuana und rund 30 Kilometer von San Diego entfernt liegt. Der Bau der Prototypen hatte für viel Wirbel gesorgt, Kritiker sahen darin eine Verschwendung von Steuergeldern. Medien hatten damals berichtet, ein Prototyp habe bis zu 500 000 Dollar gekostet. Eine offizielle Angaben zu den Kosten machte CBP nicht.

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