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US-Regierung wirft Iran «atomare Erpressung» vor

Die USA haben den vom Iran angekündigten weiteren Schritt zur Abkehr vom Atomabkommen scharf kritisiert. Die geplante Ausweitung der Urananreicherung sei «ein klarer Versuch der atomaren Erpressung», der die Isolation des Landes verstärken werde.
Die USA reagieren auf die Ankündigungen der Islamischen Republik Iran erzürnt. (Bild: KEYSTONE/EPA/MICHAEL REYNOLDS)

Die USA reagieren auf die Ankündigungen der Islamischen Republik Iran erzürnt. (Bild: KEYSTONE/EPA/MICHAEL REYNOLDS)

(sda/afp)

Dies sagte ein Sprecher des US-Aussenministeriums am Dienstag (Ortszeit). Die US-Regierung werde ihre Politik des «maximalen Drucks» gegen Teheran fortführen, bis das Land sein «destabilisierendes Verhalten» aufgebe.

Der Iran hatte zuvor angekündigt, die Urananreicherung in der Anlage Fordo rund 180 Kilometer südlich von Teheran wieder aufzunehmen. Nach Angaben von Irans Präsident Hassan Ruhani handelt es sich um die «vierte Etappe» des schrittweisen Rückzugs aus dem Atomabkommen. In der Folge des 2015 geschlossenen Atomabkommens war die Urananreicherung in der unterirdischen Anlage von Fordo eingefroren worden.

Zuvor hatten bereits die EU und Russland «besorgt» auf die Ankündigung Ruhanis reagiert. Frankreich ermahnte den Iran, seinen Verpflichtungen aus dem Atomabkommen von 2015 weiter nachzukommen.

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