US-Sonderbeauftragter reist wegen Nordkorea nach Seoul

Der US-Sonderbeauftragte für Nordkorea unternimmt kurz vor Ablauf eines von Nordkorea gesetzten Ultimatums einen neuen Anlauf, die festgefahrenen Atomgespräche wieder voranzubringen. Stephen Biegun werde diesbezüglich am Sonntag für drei Tage in Seoul erwartet.

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US-Präsident Donald Trump schickt seinen Sondergesandten für Nordkorea nach Asien, um wieder Schwung in die Gespräche mit dem kommunistischen Land unter der Führung von Diktator Kim Jong Un zu bringen.

US-Präsident Donald Trump schickt seinen Sondergesandten für Nordkorea nach Asien, um wieder Schwung in die Gespräche mit dem kommunistischen Land unter der Führung von Diktator Kim Jong Un zu bringen.

KEYSTONE/AP/SUSAN WALSH
(sda/reu)

Dies teilte das südkoreanische Aussenministerium am Freitag (Ortszeit) mit. Biegun werde auch nach Tokio reisen und sich dort mit seinem japanischen Amtskollegen austauschen, gab das US-Aussenministerium weiter bekannt.

Zuletzt war der Ton zwischen Nordkorea und den USA wieder schärfer geworden. Die USA warnten Nordkorea vor überzogenen Erwartungen in den Atomgesprächen. Zuvor hatte Nordkorea damit gedroht, einen «neuen Weg» einzuschlagen, sollten die Amerikaner nicht bis zum Jahresende einlenken.

Gleichzeitig hatte das Land einen «wichtigen Test» bekanntgegeben. Bei den Atomgesprächen geht es um die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel.