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USA prüfen Bericht zu Hinrichtung von Nordkoreas US-Sondergesandten

Die USA gehen einem Zeitungsbericht nach, wonach das nordkoreanische Regime seinen US-Sondergesandten hingerichtet hat. Der Bericht der südkoreanischen Zeitung «Chosun Ilbo"liege vor und werde geprüft, sagte Aussenminister Mike Pompeo am Freitag beim Besuch in Berlin.
Er soll hingerichtet worden sein, weil er den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un enttäuscht hat: Kim Hyok Chol, Sondergesandter Pjöngjangs bei den Verhandlungen mit den USA (Aufnahme vom 21. Februar in Hanoi anlässlich des Treffens von Kim Jong Un mit US-Präsident Donald Trump). (Bild: KEYSTONE/EPA YNA/YONHAP)

Er soll hingerichtet worden sein, weil er den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un enttäuscht hat: Kim Hyok Chol, Sondergesandter Pjöngjangs bei den Verhandlungen mit den USA (Aufnahme vom 21. Februar in Hanoi anlässlich des Treffens von Kim Jong Un mit US-Präsident Donald Trump). (Bild: KEYSTONE/EPA YNA/YONHAP)

(sda/reu)

Die südkoreanische Zeitung hatte berichtet, Kim Hyok Chol und vier weitere Mitarbeiter des Aussenministeriums seien kurz nach dem gescheiterten Gipfel von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hingerichtet worden.

Ihnen sei Spionage für die USA vorgeworfen worden, hiess es unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Die Hinrichtung habe im März am Flughafen in Pjöngjang stattgefunden.

Ende Februar war der Gipfel in Vietnam ergebnislos abgebrochen worden. Trump begründete dies mit unzureichenden Zugeständnissen Kims bei der atomaren Abrüstung.

Von offizieller Seite in Nordkorea lag zunächst keine Stellungnahme zu dem Zeitungsbericht über die Hinrichtungen vor. Das südkoreanische Ministerium für Wiedervereinigung wollte sich nicht dazu äussern.

Aus Diplomatenkreisen war verlautet, dass Nordkoreas US-Sondergesandter und andere Mitglieder der Delegation für das Scheitern des Gipfels verantwortlich gemacht würden und deswegen möglicherweise in ein Arbeitslager geschickt worden seien. «Chosun Ilbo» berichtete zudem, dass sich auch der nordkoreanische Unterhändler in den Atomgesprächen mit Pompeo, Kim Yong Chol, in einem Arbeits- und Umerziehungslager befinde.

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