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USA: Russland soll für Einhaltung von Waffenruhe in Syrien sorgen

Die US-Botschafterin bei der Uno, Nikki Haley, hat Russland aufgefordert, für die Einhaltung einer Waffenruhe im Südwesten Syriens zu sorgen. Die Verstösse der Regierungstruppen gegen die Waffenruhe in Daraa, Kuneitra und Sueida müssten enden.
Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, sieht Russland in Syrien in der Pflicht. (Bild: KEYSTONE/EPA/JUSTIN LANE)

Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, sieht Russland in Syrien in der Pflicht. (Bild: KEYSTONE/EPA/JUSTIN LANE)

(sda/afp)

Dies erklärte Haley am Freitag in New York. Russland müsse seinen Einfluss auf die Führung in Damaskus nutzen, um die mit seiner Hilfe vereinbarte Waffenruhe zu retten und die Verstösse zu stoppen.

In den Provinzen Daraa, Kuneitra und Sueida, die nahe der Grenze zu Jordanien und den von Israel besetzten Golan-Höhen liegen, gilt seit dem seit vergangenem Jahr eine Waffenruhe, die Vertreter der USA, Russlands und Jordaniens ausgehandelt hatten. Zuletzt hatte es dort aber wieder vermehrt Kämpfe gegeben. Nach US-Angaben sind bereits mehr als 11'000 Menschen vor Luftangriffen, Artilleriebeschuss, Fassbomben- und Raketenangriffen geflohen.

Tausende in Gefahr

Auch die EU warnte am Freitag vor den «verheerenden humanitären Folgen» einer Offensive in den Rebellengebieten. Etliche Bewohner seien bereits vor Luft- und Artillerieangriffen in der sogenannten «Deeskalationszone» in Richtung der jordanischen Grenze geflohen, erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Dienstes der EU. Nach Einschätzung der Uno seien mehr als 750'000 Zivilisten in der Region in Gefahr.

Die syrische Regierung verhandelt über ihren Verbündeten Russland seit Wochen mit den Rebellen in Daraa und Kuneitra über die Übergabe der Gebiete unter ihrer Kontrolle. Zugleich zog sie eine grosse Zahl von Truppen am Rand der Rebellengebiete zusammen und drohte mit einer Offensive, sollten die Verhandlungen keinen Erfolg bringen. Unter dem Druck des Militärs haben die Aufständischen seit Jahresbeginn schon zahlreiche Gebiete aufgeben müssen.

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