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USA verhängen Sanktionen gegen Venezuelas Ölkonzern PDVSA

Als Reaktion auf den Machtkampf in Venezuela haben die USA Sanktionen gegen den dortigen staatlichen Ölkonzern PDVSA verkündet. Die Strafmassnahmen sollten in Kraft bleiben, bis eine Übergangsregierung oder eine demokratisch gewählte Regierung in dem Land im Amt sei.
Die US-Sanktionen sollen laut Finanzminister Mnuchin in Kraft bleiben, bis in Venezuela eine Übergangsregierung oder eine demokratisch gewählte Regierung in im Amt ist. (Bild: KEYSTONE/AP/EVAN VUCCI)

Die US-Sanktionen sollen laut Finanzminister Mnuchin in Kraft bleiben, bis in Venezuela eine Übergangsregierung oder eine demokratisch gewählte Regierung in im Amt ist. (Bild: KEYSTONE/AP/EVAN VUCCI)

(sda/afp)

Das sagte Finanzminister Steven Mnuchin am Montag in Washington. Die in den USA tätige PDVSA-Tochterfirma Citgo darf nach seinen Angaben aber ihre Geschäfte fortsetzen.

Venezuelas selbsternannte Übergangspräsident Juan Guaidó kündigte zugleich an, die Kontrolle über das Auslandsvermögen des Staates zu übernehmen. Damit soll nach seinen Worten verhindert werden, dass sich die amtierende Regierung nach ihrem möglichen Sturz daran bereichert.

In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen Maduro und dem oppositionellen Parlamentspräsidenten Guaidó. Nach einem gescheiterten Aufstand von Nationalgardisten und Protesten der Opposition hatte sich Guaidó am Mittwoch zum Interimspräsidenten erklärt. Zwar haben sich die USA und eine Reihe weiterer Staaten hinter Guaidó gestellt. Allerdings steht das venezolanische Militär bislang hinter Maduro.

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