USA

USA verzeichnen erstmals mehr als 3000 Corona-Tote an einem Tag

In den USA hat die Zahl der binnen 24 Stunden erfassten Corona-Toten einen Höchststand erreicht. Am Mittwoch wurden 3124 Verstorbene mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion registriert, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Donnerstagmorgen (MEZ) hervorging.

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Eine Krankenschwester betreut auf der Intensivstation des North Memorial Health Hospital in Robbinsdale einen COVID-19-Patienten. Foto: Aaron Lavinsky/Star Tribune/AP/dpa

Eine Krankenschwester betreut auf der Intensivstation des North Memorial Health Hospital in Robbinsdale einen COVID-19-Patienten. Foto: Aaron Lavinsky/Star Tribune/AP/dpa

Keystone/Star Tribune/AP/Aaron Lavinsky
(sda/dpa)

Der bislang höchste Wert mit 2879 Toten war vor rund einer Woche am 3. Dezember verzeichnet worden.

Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb eines Tages überschritt erneut die Marke von 200 000 und lag am Mittwoch bei 221 267. Der bisher höchste Wert wurde mit 227 828 in der vergangenen Woche registriert.

Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern etwa 15,39 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben rund 289 400 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl liegen verschiedene europäische und lateinamerikanische Länder darüber.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmässig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.