Verheerendes Feuer in US-Wildtierpark tötet drei Giraffen

Bei einem verheerenden Brand in einem Wildtierpark im US-Staat Ohio sind mindestens zehn Tiere ums Leben gekommen. Mehrere Tiere wurden zu ihrem Schutz vorübergehend freigelassen.

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Besucher füttern Giraffen im vom Brand betroffenen Wildtierpark im US-Staat Ohio.

Besucher füttern Giraffen im vom Brand betroffenen Wildtierpark im US-Staat Ohio.

Faceboo/African Safari Wildlife Park
(sda/dpa)

Der African Safari Wildlife Park in Port Clinton teilte am Freitagabend auf seine Facebook-Seite mit, das Feuer am Thanksgiving habe drei Giraffen, drei Pinselohrschweine, zwei Antilopen und einen Springbock getötet.

Die übrigen rund 400 Tiere seien sicher. Menschen sei nicht zu Schaden gekommen. Der Grund für den Brand sei noch unklar. Der Park bleibe jedoch am Wochenende geschlossen und werde erst im Frühjahr wieder aufgemacht. Ab dem 2. Dezember war allerdings ohnehin eine Winterpause geplant.

Das Feuer sei am Donnerstagabend ausgebrochen und habe einen Stall, in dem die Tiere untergebracht gewesen seien, vollkommen zerstört, hiess es. Aus Furcht, das Feuer könne auf ein anderes Gebäude übergreifen, seien weitere Giraffen und ein Zebra aus einem anderen Gebäude freigelassen worden. Die traumatisierten Tiere würden nun von Tierärzten behandelt.