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Vier Tote und 192 Vermisste nach Fährunglück in Indonesien

Nach dem Fährunglück auf einem See der indonesischen Insel Sumatra ist die Zahl der Vermissten auf 192 gestiegen. Zudem haben Rettungskräfte auf dem Grund des Tobasees im Norden der Insel weitere Leichen geborgen.
Rettungskräfte konnten zwei Passagiere der am Dienstag in Indonesien untergegangenen Fähre nur noch tot bergen. (Bild: KEYSTONE/AP/BINSAR BAKKARA)

Rettungskräfte konnten zwei Passagiere der am Dienstag in Indonesien untergegangenen Fähre nur noch tot bergen. (Bild: KEYSTONE/AP/BINSAR BAKKARA)

(sda/dpa)

D8ies sagte der Chef Katastrophenschutzes, Muhammad Syaugi am Mittwoch vor den Medien. Damit stieg die offizielle Zahl der Todesopfer auf vier. 18 Menschen wurden den Angaben zufolge gerettet.

Das Holzboot war am Montag auf seiner Fahrt von Simanindo nach Tigaras zwei Kilometer nach der Abfahrt in ein Unwetter geraten und gesunken. Zunächst waren die Behörden nach dem Unglück von 49 Vermissten ausgegangen, am Dienstag stieg die Zahl auf 128.

Es sei aber unklar, ob sich alle Vermissten wirklich an Bord befunden hätten, so Syaugi. Weil keine Passagierliste vorliegt, müssen sich die Behörden auf die Angaben von Familienangehörigen verlassen. Die Fähre soll Berichten zufolge nicht zugelassen gewesen sein. Möglicherweise sei sie überladen gewesen, hiess es.

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