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Waldbrand bei Berlin breitet sich weiter aus

Ein grosser Waldbrand im Nordosten Deutschlands hat sich in der Nacht zum Freitag weiter ausgebreitet: Der Rauch zog am frühen Morgen auch nach Potsdam und Berlin, wie die Feuerwehr in beiden Städten mitteilte.
Beim Feuer im Nordosten Deutschlands brannte eine Fläche so gross wie 400 Fussballfelder. (Bild: KEYSTONE/EPA/ALEXANDER BECHER)

Beim Feuer im Nordosten Deutschlands brannte eine Fläche so gross wie 400 Fussballfelder. (Bild: KEYSTONE/EPA/ALEXANDER BECHER)

(sda/afp)

Am Abend waren bereits drei Dörfer in Brandenburg evakuiert worden - rund 600 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Der Brand wütet in einem Gebiet südwestlich von Berlin. Die Orte Tiefenbrunnen, Klausdorf und Frohnsdorf wurden am Donnerstagabend evakuiert. Die Betroffenen wurden aufgefordert, nur das Wichtigste wie Dokumente und Medikamente mitzunehmen und sich über alle verfügbaren Medien auf dem Laufenden zu halten.

Warnung vor Ascheregen

Die Stadt Treuenbrietzen warnte zudem, auch in weiter entfernten Bereichen könne es zu Ascheniederschlag und Rauchentwicklung kommen. Mehrere hundert Feuerwehrleute waren im Einsatz gegen die Flammen.

Am Donnerstagabend hatte sich der Brand bereits über eine Fläche von 300 Hektar ausgebreitet und war teilweise nur hundert Meter von drei Dörfern entfernt. In der Nacht zum Freitag brannten bereits rund 400 Hektar Land, wie der RBB unter Berufung auf den Bürgermeister von Treuenbrietzen, Michael Knape, berichtete.

Explosionen wegen Munition im Boden

Der RBB zitierte den Waldbrand-Beauftragten des Landes Brandenburg, Raimund Engel, wonach die Lage «dramatisch» sei. Die Löscharbeiten würden erschwert, da sich das Feuer im Grenzgebiet der beiden Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming ausgebreitet habe - einem munitionsbelasteten Gebiet. Demzufolge gab es bereits Explosionen.

Knape sagte dem RBB später, Klausdorf habe inzwischen vor dem Feuer gesichert werden können. Die Einsatzkräfte bemühten sich demnach derzeit verstärkt darum, Frohnsdorf vor den Flammen zu schützen. Ein Feuerwehrmann habe wegen einer Rauchgasvergiftung behandelt werden müssen.

Gestank in der Hauptstadt

Der Rauch zog in der Nacht weiter nach Potsdam und Berlin. In der Hauptstadt war das gesamte Stadtgebiet von Rauchgeruch betroffen, wie die Feuerwehr im Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. In Berlin gingen demnach zahlreiche Notrufe ein. In beiden Städten rief die Feuerwehr die Menschen auf, Fenster und Türen zu schliessen und Lüftungs- und Klimaanlagen auszuschalten.

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