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Waschbär klettert 23 Stockwerke an Büroturm auf und ab

Ein zotteliger brauner Waschbär mit beachtlichen Kletterkünsten ist zu einem Internethit geworden. Das Tier kletterte im US-Bundesstaat Minnesota unter den staunenden Blicken von Passanten 23 Stockwerke an der Aussenwand eines Bürohochhauses hoch.
Ein wahrer Kletterkünstler: Ein Waschbär klettert an der Aussenwand des UBS-Tower im US-Bundesstaat Minnesota 23 Stockwerke hinauf bis aufs Dach. (Bild: KEYSTONE/AP Minnesota Public Radio/EVAN FROST)

Ein wahrer Kletterkünstler: Ein Waschbär klettert an der Aussenwand des UBS-Tower im US-Bundesstaat Minnesota 23 Stockwerke hinauf bis aufs Dach. (Bild: KEYSTONE/AP Minnesota Public Radio/EVAN FROST)

(sda/dpa)

In den frühen Morgenstunden am Mittwoch erreichte er das Dach des UBS-Towers in St. Paul, wo ein Korb mit Katzenfutter auf ihn wartete. Dort ging er in die Falle.

Am Nachmittag schrieb die Bank UBS auf Twitter, sie sei froh, dass der Waschbär wohlbehalten und in Sicherheit sei. Man bedanke sich sehr bei den Tierschützern, die ihn nun im Norden der Stadt aussetzen würden.

Zwei Journalisten des örtlichen Radiosenders MPR, Evan Frost und Tim Nelson, hatten den Waschbären bereits seit Montag beobachtet. Sie dokumentierten seine abenteuerlichen Klettereien von dem gegenüberliegenden Gebäude aus bei Twitter. Es sei zwar normal, dass sich Waschbären in Städten herumtrieben, sagte Nelson. «Aber man sieht sie nicht Bürotürme hochklettern.»

Im Lauf des Dienstags war der Hashtag #mprraccoon (#mprwaschbär) zum Trend geworden. Das Tier sei den ganzen Tag auf und ab geklettert und habe ab und zu auf Mauervorsprüngen ein Nickerchen gehalten. «Es hat mir das Herz gebrochen, das gestern zu sehen», sagte Nelson der BBC am Mittwoch.

Bilder und Videos zeigten das Tier auch schnurgerade die glatte Aussenwand hochklettern. Es kam auf seinem Weg auch an vielen Fenstern vorbei, die sich aber nicht öffnen liessen.

Laurie Brickley von der Stadtverwaltung sagte der «Twin Cities Pioneer Press», mehr als eine Falle aufzustellen, habe man nicht tun wollen. «Andere Massnahmen hätten ihn vielleicht erschreckt und er wäre runtergefallen», sagte sie. «Er war schon so weit gekommen, da sollte er es auch bis zum Dach schaffen, haben wir gehofft.»

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