Weniger als 10'000 Corona-Patienten in New Yorker Krankenhäusern

Zum ersten Mal seit Mitte März liegen weniger als 10'000 Menschen im US-Bundesstaat New York wegen des neuartigen Coronavirus im Krankenhaus. Aktuell gebe es 9786 Fälle in Hospitälern des Staates, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei einer Pressekonferenz am Sonntag.

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Ein Corona-Patient wird in Yonkers im Bundesstaat New York in eine Ambulanz verladen. Es liegen immer weniger Menschen wegen Covid-19 in den Spitälern.

Ein Corona-Patient wird in Yonkers im Bundesstaat New York in eine Ambulanz verladen. Es liegen immer weniger Menschen wegen Covid-19 in den Spitälern.

KEYSTONE/AP/John Minchillo
(sda/dpa)

Zuletzt hatte es innerhalb von 24 Stunden 789 neue Einweisungen gegeben, hiess es bei der Vorstellung der neuesten Zahlen, ein neuer Tiefstwert nach dem Höhepunkt von rund 3200 neuen Fällen an einem einzigen Tag im März.

Cuomo räumte allerdings ein, dass Daten am Wochenende wegen unterschiedlicher Berichtsfristen häufig niedriger lägen, der grundsätzliche Trend sei jedoch gut. Er kündigte ausserdem eine Einkaufsgemeinschaft für Krankenhausbedarf von sieben Bundesstaaten im Nordosten der USA an.

Der Bundesstaat New York hatte bis Sonntag 18'909 Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus bestätigt, am Sonntag wies Cuomo 280 neue aus. In der zurückliegenden Woche gab es durchschnittlich mehr als 4000 neue bestätigte Erkrankungen pro Tag, insgesamt fielen fast 313'000 Tests positiv aus, die Dunkelziffer an Infizierten liegt aus Sicht von Experten um ein Vielfaches höher. Im Bundesstaat New York wohnen fast 20 Millionen Menschen, davon knapp die Hälfte in der Metropole New York City.