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WHO vorsichtig optimistisch nach Ebola-Ausbruch im Kongo

Nach dem Ebola-Ausbruch im Kongo ist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) "vorsichtig optimistisch", dass eine grössere Katastrophe abgewendet werden kann.
Der WHO-Direktor für Notfalleinsätze Peter Salama (l) und der Generalsekretär der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften Elhadj As Sy informierten an der Uno in Genf über die Intervention gegen den Ebola-Ausbruch im Kongo. (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Der WHO-Direktor für Notfalleinsätze Peter Salama (l) und der Generalsekretär der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften Elhadj As Sy informierten an der Uno in Genf über die Intervention gegen den Ebola-Ausbruch im Kongo. (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

(sda/dpa)

In der Millionenstadt Mbandaka habe es dank schneller Intervention nach dem ersten Fall keinen starken Anstieg der Fälle gegeben, sagte Peter Salama, WHO-Direktor für Notfalleinsätze, am Dienstag in Genf. Dort wurden bislang vier Fälle gemeldet. Insgesamt seien 400 Menschen, die mit Betroffenen in Mbandaka in Kontakt waren, geimpft worden.

Nach Angaben von Salama wurden bis Dienstag 54 Ebola-Verdachtsfälle gemeldet, 25 Menschen starben. In 35 Fällen sei das Virus nachgewiesen worden. Die meisten Fälle seien aus den Regionen Bikoro und Iboko im Nordwesten des Landes gemeldet worden.

Einer der Hauptpartner der WHO vor Ort ist die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC). Nach Angaben von IFRC-Generalsekretärs Elhadj As Sy sind im Kongo 60'000 Freiwillige im Einsatz, die die lokalen Sprachen sprechen und die Kultur kennen. Sie kümmern sich unter anderem um sichere Beerdigungen.

Die WHO will im Kongo fünf Medikamente für die Behandlung von Ebola-Kranken testen. Das Gesundheitsministerium arbeite an den Genehmigungsverfahren, sagte Salama.

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