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Zwei Tote nach Unwettern im Südosten Spaniens

Bei sintflutartigen Regenfällen im Südosten Spaniens sind in der Nacht auf Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Der heftige Regen führte zu Überschwemmungen, Schulen wurden geschlossen. Hunderttausende Schüler waren nach Angaben der Behörden davon betroffen.
Überschwemmungen in Spanien: In der Stadt Molina de Segura stehen Strassenzüge unter Wasser. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/MARCIAL GUILLEN)

Überschwemmungen in Spanien: In der Stadt Molina de Segura stehen Strassenzüge unter Wasser. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/MARCIAL GUILLEN)

(sda/afp)

Die Unwetter waren besonders stark in der Gegend von Valencia und Murcia. Dort galt auch am Donnerstag die Warnstufe «rot» wegen befürchteter Unwetter mit Starkregen.

In der Region Valencia ordneten die Behörden für 84 Gemeinden die Schliessung der Schulen an. Mehr als 255'000 Schüler waren davon betroffen. In der Region Murcia mit ihren 45 Kommunen wurden alle Schulen sowie die Universität geschlossen.

Die Meteorologie-Vereinigung von Valencia AVAMET verbreitete Bilder von eingestürzten Mauern in der 35'000-Einwohner-Stadt Ontinyent. Dort war der Fluss Clariano über die Ufer getreten. Im Dorf Moixent wurden Fahrzeuge mitgerissen, in Font de la Figuera verwandelten sich die Bahnlinien zu Flüssen. Nach Angaben von AVAMET waren es die schlimmsten Unwetter in Ontinyent seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1917.

In vier Provinzen blieb es bei der Warnstufe «rot»: Neben Valencia und Murcia waren dies Alicante sowie Almería.

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