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Architekturbiennale: Bundespräsident eröffnet Schweizer Pavillon

Bundespräsident Alain Berset hat am Freitag die Ausstellung des Schweizer Pavillons an der 16. Architekturbiennale in Venedig eröffnet. Dem Motto der diesjährigen Biennale entsprechend - "Freespace" - zeigt die Schau auf den ersten Blick eine unmöblierte Wohnung.
Bundespräsident Alain Berset hat an der Architekturbiennale die Schau "Svizzera 240: House Tour" im Schweizer Pavillon eröffnet. Sie reflektiert auf witzige Weise unter anderem Normmasse. Dieses scheinbar normale Zimmer hier lässt den Bundespräsidenten über sich hinauswachsen. (Bild: Keystone/PETER KLAUNZER)

Bundespräsident Alain Berset hat an der Architekturbiennale die Schau "Svizzera 240: House Tour" im Schweizer Pavillon eröffnet. Sie reflektiert auf witzige Weise unter anderem Normmasse. Dieses scheinbar normale Zimmer hier lässt den Bundespräsidenten über sich hinauswachsen. (Bild: Keystone/PETER KLAUNZER)

(sda)

"Der Stellenwert der Innenräume hat sich verändert", erläuterte Berset in seiner Eröffnungsrede. "Daran lassen sich die Zeichen der Zeit gut ablesen, wie etwa die Wucht der Verdichtung und der Urbanisierung oder die disruptive Kraft der Globalisierung und der Digitalisierung. Gewaltige Erwartungen werden auf unsere Innenräume projiziert."

Diese Erwartungen nehme der Schweizer Pavillon in den Giardini auf. Mit seinem Projekt lade das junge Quartett Alessandro Bosshard, Li Tavor, Matthew van der Ploeg und Ani Vihervaara die Besucher des Schweizer Pavillons gleichsam zu einer Wohnbesichtigung ein. Diese "House Tour" stelle ästhetische und gesellschaftliche Fragen. "Sie versucht, die sich ständig verflüchtigende Grenze zwischen Privatheit und Öffentlichkeit für einen Moment festzuhalten", so Berset.

Das Projekt, mit dem das Team die öffentliche Ausschreibung gewann, heisst "Svizzera 240: House Tour" und will sowohl eine Recherche als auch eine spielerische Reflexion über Standards sein. Die Zahl 240 etwa bezieht sich auf 240 Zentimeter, die aktuell als optimale Höhe für Wohnräume gelten.

Bundespräsident hat viel zu tun in Venedig

Am Eröffnungstag unterzeichnete der Bundespräsident zusammen mit der liechtensteinischen Kulturministerin Aurelia Frick auch ein Übereinkommen über die Zusammenarbeit in der musikalischen Bildung. Es erlaubt künftig - geplant ist ab 2019 - Kindern und Jugendlichen aus Liechtenstein, am Schweizer Förderprogramm Jugend+Musik (J+M) teilzunehmen, so wie es beim Programm Jugend+Sport (J+S) bereits der Fall ist.

Auch am Samstag wird der Bundespräsident in Venedig noch gut zu tun haben: Er nimmt an einer Podiumsdiskussion über Baukultur teil. Zudem tauscht er sich mit dem luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel über die Zusammenarbeit im Rahmen des Europäischen Kulturjahres aus.

Die 16. Biennale Architettura - La Biennale di Venezia dauert bis zum 25. November 2018. Sie bespielt die Giardini, das Arsenale sowie verschiedene weitere Standorte in Venedig. Der Schweizer Pavillon wird ergänzt durch den Salon Suisse im Palazzo Trevisan degli Ulivi. Dort wird während der nächsten sechs Monate ein Diskussions- und Veranstaltungsprogramm geboten.

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