Bachmann-Preis: Kureyshi und Westermann vertreten die Schweiz

Aufgrund der Corona-Pandemie wird der diesjährige Ingeborg-Bachmann-Preis online ausgetragen. Aus der Schweiz sind Levin Westermann und Meral Kureyshi dabei, sieben Autorinnen und Autoren kommen aus Deutschland, fünf aus Österreich.

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Die Berner Schriftstellerin Meral Kureyshi (Bild) gehört neben Levin Westermann zur Schweizer Vertretung am diesjährigen Bachmann-Preis.

Die Berner Schriftstellerin Meral Kureyshi (Bild) gehört neben Levin Westermann zur Schweizer Vertretung am diesjährigen Bachmann-Preis.

Keystone/MATTHIAS GUENTER
(sda/dpa)

Wie der öffentlich-rechtliche ORF am Donnerstag weiter mitteilte, hält die Siegerin von 2016, Sharon Dodua Otoo, die Rede zur Literatur, mit der die Tage der deutschsprachigen Literatur traditionell eröffnet werden.

«Sie alle können in diesem Ausnahmejahr des 44. Bewerbs nicht nach Klagenfurt kommen, auch die Jury muss ihre Diskussionen wenn auch live, so doch aus der Ferne führen», teilte der ORF mit.

Der Ingeborg-Bachmann-Preis wird seit 1977 in Erinnerung an die in Klagenfurt geborene Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926-1973) verliehen und gilt als eine der renommiertesten Literaturauszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Am Wettbewerb nehmen stets 14 Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Für gewöhnlich lesen sie ihre Beiträge in ausgeloster Reihenfolge vor, nach jedem Text folgt eine Diskussion der Jury.

Aufgrund der Corona-Pandemie werden die Tage der deutschsprachigen Literatur nun digital abgehalten. Die Lesungen der Autoren wurden im Vorfeld aufgezeichnet. Die Jury wird aber live über die Texte diskutieren. Dafür wurden Kameraanlagen in den Arbeitszimmern der Jurymitglieder installiert.

Die Eröffnung der Tage der deutschsprachigen Literatur am 17. Juni wird im Internet übertragen, in den Folgetagen kann der Wettbewerb bei 3sat verfolgt werden. Die Schlussdiskussion und Preisvergabe ist für Sonntag, 21. Juni, ab 11 Uhr angesetzt.