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Eurovision Song Contest: ZiBBZ schafft den Einzug ins Finale nicht

Das musizierende Geschwisterpaar ZiBBZ hat am Dienstagabend den Einzug in den Final des diesjährigen Eurovision Song Contests nicht geschafft. Dies, trotz einer feurigen und umjubelten Darbietung.
Es hat nicht sollen sein: Das Schweizer Geschwisterpaar ZiBBZ hat es trotz einer überzeugenden Darbietung nicht in den Final des 63. Eurovision Song Contests geschafft. (Bild: Keystone/AP/ARMANDO FRANCA)

Es hat nicht sollen sein: Das Schweizer Geschwisterpaar ZiBBZ hat es trotz einer überzeugenden Darbietung nicht in den Final des 63. Eurovision Song Contests geschafft. (Bild: Keystone/AP/ARMANDO FRANCA)

(sda)

Das musizierende Geschwisterpaar ZiBBZ hat am Dienstagabend den Einzug in den Final des diesjährigen Eurovision Song Contests nicht geschafft. Dies, trotz einer feurigen und umjubelten Darbietung.

Weiter sind stattdessen wie erwartet die Israelin Netta, die mit ihrem von der #MeToo-Debatte inspirierten Song "Toy" schon im Vorfeld für Furore sorgte. Gemäss Wettbüros ist sie allerdings zwischenzeitlich von der weiteren Finalistin Eleni Foureira aus Zypern vom Favoritinnenthron gestossen worden.

Ebenfalls antreten dürfen am Samstagabend Cesár Sampson, der muskulöse Anwärter aus Österreich, die Opernsängerin Elina Nechayeva (Estland) und Ieva Zasimauskaite (Litauen), die ihr Liebeslied ihrem Ehemann gewidmet hat. Auch geschafft hat es der Tscheche Mikolas Josef, der noch kurz vor seinem Auftritt im Spital lag, weil er sich bei den Proben verletzt hatte.

Weitere Konkurrenz kommt mit Equinox aus Bulgarien, mit dem stimmgewaltigen Nieten-Ösen-Schnallen-Outfit-Sänger Eugent Bushpepa aus Albanien, mit Saara Aalto aus Finnland und dem sensiblen Schmusesänger Ryan O'Shaughnessy aus Irland.

Zu wenig heiss

Insgesamt ging der erste Halbfinal ohne grosse Höhepunkte über die Bühne. Waren die Auftritte schrill und die Message wichtig wie etwa bei der Israelin Netta, deren Titel "Toy" von der #MeToo-Debatte inspiriert ist, so überzeugten die Songs in den Augen vieler Beobachter nicht wirklich. War das Lied dagegen berührend schön, wie etwa "When We're Old" von Ieva Zasimauskaite (Litauen) oder "Together" von Ryan O'Shaughnessy, dann kam die Performance für einen Wettbewerb wie den ESC zu wenig feurig daher.

Letzteres kann man vom Auftritt der Schweizer Kandidaten ZiBBZ allerdings nicht behaupten. Sängerin Co stand mit einer Fackel in der Hand am Bühnenrand, als sie das Publikum aufforderte, die Hände zu heben. Währenddessen schwitzte sich ihr Bruder Stee am Drum aus. So kam der Song "Stone" insgesamt heiss herüber, was die rund 11'500 Anwesenden in der Altice Arena in Lissabon mit Applaus und die Wettbüros mit einer markanten Chancensteigerung honorierten. Für einen Finaleinzug reichte es allerdings trotzdem nicht.

43 Länder haben sich für die 63. Ausgabe des Wettbewerbs qualifiziert. 26 Beiträge werden nun am Samstag zum Wettbewerbsfinale antreten - je zehn aus den beiden Halbfinalen, dazu die gesetzten "Big Five" Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Spanien und Italien sowie der Vorjahressieger Portugal. Der zweite Halbfinal findet am Donnerstag, 10. Mai, statt, der Final am 12. Mai.

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