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Im nächsten Asterix: Spannung um die Tochter eines grossen Helden

Im nächsten Comic-Abenteuer von Asterix und Obelix wird es Wirbel um ein Mädchen mit einem prominenten Vater geben.
Zu den bekannten Asterix-Abenteuern kommt am 24. Oktober ein neues hinzu: «Die Tochter des Vercingetorix» wird das Album heissen, dass sich mit einem gallischen Trauma befasst. (Bild: KEYSTONE/EPA/RONALD WITTEK)

Zu den bekannten Asterix-Abenteuern kommt am 24. Oktober ein neues hinzu: «Die Tochter des Vercingetorix» wird das Album heissen, dass sich mit einem gallischen Trauma befasst. (Bild: KEYSTONE/EPA/RONALD WITTEK)

(sda/dpa)

«Die Helden werden immer noch Asterix und Obelix sein, aber die Geschichte beginnt mit dem Auftauchen eines jungen Mädchens», sagte der Autor Jean-Yves Ferri am Mittwoch bei der Vorstellung des neuen Heftes, das am 24. Oktober erscheinen soll.

Der Titel des Albums lautet «Die Tochter des Vercingetorix». Er habe schon immer etwas mit dem Gallierfürsten machen wollen. Da Vercingetorix aber eine historisch verbürgte Figur sei, habe er eine Tochter erfunden, erläuterte Ferri.

Der legendäre Arverner-Häuptling hatte rund um das Jahr 50 vor Christi den letzten grossen Aufstand der Gallier gegen die Legionen Roms angeführt. Bei der Schlacht von Alesia in Burgund hatte er sich dem Feldherrn und Staatsmann Julius Caesar geschlagen geben müssen.

Die Niederlage ist schon in mehreren Asterix-Abenteuern aufgegriffen worden. «Alesia? Ich kenne kein Alesia! Ich weiss nicht, wo Alesia liegt! Niemand weiss, wo Alesia liegt», geiferte Asterix' Dorfchef Majestix bereits an anderer Stelle über das gallische Trauma.

Doppeltes Jubiläum

Mit dem neuen Album wird gleich ein doppeltes Event gefeiert: Zu feiern sind der 60. Geburtstag des Erscheinens des ersten Albums in Frankreich im Oktober 1959 sowie der 30. Geburtstag des Asterix-Freizeitparks bei Paris.

Der Autor Jean-Yves Ferri und der Zeichner Didier Conrad haben im Jahr 2011 die Nachfolge von Albert Uderzo angetreten. Er hatte die Figuren Asterix und Obelix 1959 gemeinsam mit dem Autor René Goscinny geschaffen. Nach dessen überraschendem Tod im Jahr 1977 machte Uderzo zunächst allein weiter.

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