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Mick Jagger soll in OP neue Herzklappe bekommen

Auch die Energie von Mick Jagger ist nicht unendlich: Der Frontmann der Rolling Stones muss sich offenbar einer Herzoperation unterziehen. Bei dem 75-Jährigen müsse eine Herzklappe ersetzt werden, berichtete das US-Fachmagazin «Rollig Stone» am Montag (Ortszeit).
Mick Jagger soll eine neue Herzklappe bekommen. Danach will der Rolling-Stones-Frontmann in aller Frische auf die Bühne zurückkehren. (Bild: Keystone/DPA/PAUL ZINKEN)

Mick Jagger soll eine neue Herzklappe bekommen. Danach will der Rolling-Stones-Frontmann in aller Frische auf die Bühne zurückkehren. (Bild: Keystone/DPA/PAUL ZINKEN)

(sda/afp)

Laut der Nachrichten-Website «Drudge Report» soll der Eingriff am Freitag erfolgen. Die Rolling Stones hatten am Wochenende wegen Jaggers gesundheitlicher Beschwerden eine Nordamerika-Tournee abgesagt.

«Mick wurde von Ärzten davon abgeraten, derzeit auf Tournee zu gehen, da er medizinische Behandlung braucht», hatte die legendäre britische Band die Absage der 17 Konzerte in den USA und Kanada am Samstag begründet. Der 75-Jährige solle sich erst vollständig erholen, bevor er wieder auf die Bühne gehe. Die Stones-Konzerte im Rahmen ihrer «No Filter»-Tour hätten am 20. April in Miami starten sollen.

Jagger entschuldigte sich im Kurzbotschaftendienst Twitter bei seinen Fans, dass er sie so «hängen» lasse. «Ich bin am Boden zerstört, dass ich die Tournee verschieben muss, aber ich werde sehr hart daran arbeiten, sobald ich kann auf die Bühne zurückzukehren», versicherte der 75-Jährige. Unter welchen Beschwerden er leidet und welche Behandlung er benötigt, teilten aber weder die Band noch Jagger selbst mit.

Der «Rolling Stone» schrieb nun, bei Jagger müsse eine der Herzklappen ersetzt werden. Laut «Drudge Report» soll die aufwändige OP am Freitag in New York stattfinden.

Der Herzchirurg und US-Fernsehmoderator Mehmet Oz erläuterte in einem Video auf Twitter, in Jaggers Alter hätten rund zehn Prozent «Probleme mit ihrer Aorten-Herzklappe, die zu Brustschmerzen und Schwindel führen» könnten. «Etwa 50 Prozent der Menschen, die die Probleme haben, sterben innerhalb von ein paar Jahren, wenn sie nicht operiert werden», erläuterte der Fernseharzt die Dringlichkeit eines Eingriffs.

Früher sei die Operation am offenen Herzen erfolgt, sagte Oz. Dank neuer Verfahren sei sie heute aber auch «minimalinvasiv mit einem Katheter» möglich. Dadurch könnten die Patienten schon «nach einem oder zwei Tagen heimkehren» und auch deutlich schneller wieder fit werden.

David Tillier, Chef des französischen Stones-Fanclub Sympathy for the Devils, gab sich gelassen. Die Berichte über eine Herzklappen-OP seien eher «beruhigend», denn heutzutage seien das Routineeingriffe, sagte er der Nachrichtenagentur AFP.

Auch Jaggers Bandkollegen reagierten recht cool. Ronnie Wood sandte Jagger eine Twitter-Nachricht mit einem Bizeps-Emoji, um ihm symbolisch Stärke zu wünschen, und dankte den Fans für ihre Unterstützungsbotschaften. Keith Richards schrieb mit Blick auf die abgesagten Konzerte: «Eine grosse Enttäuschung für alle, aber man muss sich um die Dinge kümmern und wir werden Euch bald sehen. Mick, wir sind immer für Dich da.»

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