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Palästinenser fordern Streichung von Jerusalem aus ESC-Video

Wenige Tage vor Beginn des Eurovision Song Contest (ESC) in Tel Aviv hat ein Video des israelischen Fernsehens für Empörung bei den Palästinensern gesorgt. Die Rundfunkgesellschaft KAN bezeichnete in einem Beitrag Jerusalem als «unsere geliebte Hauptstadt».
Die Al-Aksa-Moschee in Ost-Jerusalem. (Bild: KEYSTONE/AP/KEVIN FRAYER)

Die Al-Aksa-Moschee in Ost-Jerusalem. (Bild: KEYSTONE/AP/KEVIN FRAYER)

(sda/afp)

In dem Video vom Freitag, das sich an Israel-Besucher anlässlich des ESC wendete, war zudem eine Aufnahme der in Ost-Jerusalem gelegenen Al-Aksa-Moschee zu sehen. Die Palästinensische Autonomiebehörde rief das israelische Fernsehen am Samstag dazu auf, die Bezüge auf Jerusalem aus israelischen ESC-Werbevideos herauszuschneiden.

Israel missbrauche den Musikwettbewerb, um seine «koloniale Besatzung» der Palästinensergebiete zu «normalisieren», erklärte das Aussenministerium der Palästinenserbehörde im Onlinedienst Facebook. Das «Propagandamaterial» sei nicht hinnehmbar. Das Ministerium legte Protest bei der Europäischen Rundfunkunion ein.

Israel hatte den Ostteil Jerusalems samt der historischen Altstadt im Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzt und 1980 annektiert. Die Uno erkennt die Annexion nicht an.

Der ESC findet in diesem Jahr zum 64. Mal statt. Er beginnt am Dienstag und endet am Samstag. Nach dem Sieg der Israelin Netta Barzilai im vergangenen Jahr in Portugal ist Tel Aviv diesmal Gastgeber des Musikerwettstreits. Für die Schweiz tritt dieses Jahr Luca Hänni mit der Tanznummer «She Got Me» auf.

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